Würzburg: Verdi ruft zu Warnstreik am Uniklinikum auf

Es geht um sieben Prozent mehr Lohn, mindestens aber 300 Euro mehr – Am Dienstag und Mittwoch ruft die Gewerkschaft Verdi zu einem bundesweiten Streik im öffentlichen Dienst auf – Schwerpunkt ist zunächst das Gesundheitswesen und damit steht auch am Würzburger Uniklinikum der nächste Warnstreik an.
Die Mitarbeitenden des UKW sollten ihre Arbeit den ganzen Tag niederzulegen. Für Patienten bedeutet das: planbare Eingriffe müssen, sofern das medizinisch vertretbar ist, verschoben werden. Betroffene werden von der jeweiligen Klinik darüber informiert bzw. gebeten sich vorab nochmal zu erkundigen.
Eine Notfallversorgung bleibt während des Streiks aber gewährleitet, betont das Uniklinikum.
Was fordert verdi?
Verdi fordert in den laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder sieben Prozent mehr Lohn, mindestens aber 300 Euro mehr pro Monat. Auch die Nachtzuschläge sollen erhöht werden. Für Nachwuchskräfte stehen monatlich 200 Euro mehr sowie eine unbefristete Übernahme nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung auf der Forderungsliste.
Es müsse endlich anerkannt werden, dass die Beschäftigten rund um die Uhr und unter schwierigsten Bedingungen kranke Menschen versorgen – auch finanziell, so verdi.
Das UKW selbst ist nicht an den Verhandlungen beteiligt, hofft aber auf einen schnellen Tarifabschluss.
Streik wird noch ausgeweitet
Am Mittwoch wird der Streik dann noch weiter ausgeweitet – so sollen beispielsweise auch die Tarifbeschäftigten der Uni Würzburg, des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie bei der Staatsanwaltschaft und bei Studierendenwerk ihre Arbeit niederlegen.
Dabei gehen die Sie für dieselbe Forderung auf die Straße wie die UKW-Mitarbeitenden auch.





