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Würzburg: Verschiedene Gedenkveranstaltungen eine Woche nach dem Messerangriff in der Innenstadt und am Bahnhof

vor 24 Tagen in Lokales
Beim Beten Hände und Kerze
Foto: Pixabay.com

Genau eine Woche nach dem Messerangriff in der Würzburger Innenstadt finden am Freitag verschiedene Gedenkveranstaltungen statt.

Den Beginn macht das Bündnis für Demokratie und Zivilcourage um 16.45 Uhr, das mit einer Menschenkette vom Barbarossaplatz zum Rathaus zu einem stillen Gedenken einlädt. Gegen 17 Uhr will sich Bischof Franz Jung in die Menschenkette einreihen. Die Teilnehmer sind dazu aufgerufen, Schilder mit nur zwei Botschaften mitzubringen: Darauf soll „Würzburg trauert“ und „Würzburg hält zusammen“ in verschiedenen Sprachen stehen. Zu der Veranstaltung werden nach Aussage der Stadt 400 Personen erwartet.

Parallel dazu hat die AfD ab 17 Uhr eine Mahnwache in der Theaterstraße angemeldet. Veranstalter ist AfD-Bundestagsmitglied Martin Sichert. Es wird mit über 100 Teilnehmern gerechnet. Aufgrund der Veranstaltung wird die Theaterstraße im Bereich zwischen dem Barbarossaplatz und der Semmelstraße von 14 bis 19 Uhr für den Verkehr gesperrt. Einschränkungen im Straba-Verkehr sind nicht auszuschließen, im Busverkehr sind sie wahrscheinlich.

Um 19 Uhr will ein Bündnis aus zehn vor allem linken Würzburger Gruppen am Hauptbahnhof der Opfer ebenfalls gedenken. Mit dabei sind unter anderem die Antifa Würzburg, Schwarzlicht Würzburg, der Verein Hermine e.V. und Fridays for future Würzburg. Zu der Gedenkkundgebung sind 90 Personen angekündigt.