SpVgg Fürth und Würzburger Kickers starten mit Sonntagsspielen

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Würzburger Kickers

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat vor Kurzem die Spielpläne der 2. Bundesliga für die Saison 2016/2017 bekannt gegeben. Die SpVgg Fürth startet am 07. August mit einem Heimspiel gegen 1860 München. Eine Woche später geht es dann nach Hannover. Die Würzburger Kickers gehen das Abenteuer 2. Liga mit einem Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig an. Danach ist der 1. FC Kaiserslautern zu Gast. Damit beginnt die Saison für beide Teams mit durchaus anspruchsvollen Aufgaben. Fans können bereits jetzt auf die ersten Spiele ihres Lieblingsteams wetten. Je nach Buchmacher gibt es diese Einzahlungsmöglichkeiten.

Fürth mit guten Testspielergebnissen

In den bisherigen Testspielen haben die Fürther eine kleine Serie hingelegt. Die Mittelfranken konnten alle drei bisherigen Partien für sich entscheiden und blieben dabei ohne Gegentor. Allerdings waren bisher noch keine Hochkaräter dabei. Gegen den Drittligisten VfR Aalen gab es in Dietenhofen einen 2:0 Sieg. Die Tore fielen dabei erst in der zweiten Hälfte, nachdem zur Halbzeit alle zehn Feldspieler ausgetauscht wurden. Für die Elf von Trainer Stefan Ruthenbeck trafen Ante Vukusic (48. Minute) und Niko Gießelmann (58.).

In den ersten beiden Testspielen kamen die Gegner ebenfalls aus den unteren Ligen. Bayernligisten 1. FC Sand wurde mit 3:0 besiegt und gegen den Landesligisten ASV Veitsbronn-Siegelsdorf gab es einen 12:0 Kantersieg. Etwas anspruchsvoller dürfte das nächste Testspiel gegen den SC Paderborn werden.

Würzburger Kickers starten mit viel Euphorie

Nach dem Durchmarsch von der Regionalliga in die 2. Bundesliga soll die Euphorie in den Saisonstart mitgenommen werden. In den bisherigen Testspielen war hiervon jedoch nicht allzu viel zu sehen. Zwei Siegen und einem Untenschieden, stehen bisher vier Niederlagen gegenüber. Für Trainer Bernd Hollerbach sind die Ergebnisse zu diesem Zeitpunkt ohnehin nur zweitrangig. Der Coach ist für seine schweißtreibende Vorbereitung bekannt. Insbesondere die acht Neuzugänge müssen sich zunächst einmal an die hohe Intensität gewöhnen.

Dennoch lässt sich ein kleiner Negativtrend nicht verleugnen. Die Unterfranken warten bereits seit fünf Testspielen auf einen Sieg. Nach siegreichen Tests gegen den TSV Großbardorf (3:1) und die SpVgg Bayreuth (6:0) scheint der Faden etwas gerissen zu sein. Kamen die Niederlagen gegen Dynamo Kiew (0:1) und Austria Wien (1:2) nicht allzu überraschend, machen das 1:1 gegen die SpVgg Unterhaching und das jüngste 0:1 gegen die SV Elversberg doch etwas Sorgen. Dazu gab es noch eine 1:4 Niederlage gegen RB Salzburg. Freude herrscht beim Klub über den genehmigten Stadionausbau. Die Kapazität wird durch den Bau einer Zwischentribüne von 10.504 auf 13.000 erhöht.