Strompreisentwicklung in Deutschland – Wohin führt der „Weg“?

vor 5 Jahren in Service, Anzeige
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Frank Gronendahl / pixelio.de

Der durchschnittliche Strompreis ist für Privathaushalte seit dem Jahr 2000 von 13 auf 28 Cent je Kilowattstunde angestiegen. Damit ergibt sich eine Steigerung von über 100 %, welche mehr als 7 % im Jahr umfasst. In diesen 28 Cent sind die Kosten der Stromerzeugung, des Transports, sowie alle Abgaben und Steuern enthalten.

Die Steuern, Abgaben und Umlagen haben sich seit 2000 damit fast verdreifacht (von 5 auf 15,50 Cent). Insgesamt machen dabei die staatlichen Belastungen heute mehr als die Hälfte dieses Strompreises aus (55%). Auf Netzentgelte entfallen gerade einmal 25% und die restlichen 20% bekommt der Stromanbieter selbst für die Stromerzeugung.

Deshalb erhöhten im ersten Jahresdrittel 219 Anbieter ihre Strompreise im Schnitt um 2,8%. Davon sind 17 Millionen private Haushalte betroffen. Weitere Preisanpassungen um durchschnittlich 3% werden Ende Mai und Mitte Juni erwartet.

Zum Anstieg der Strompreise 2016 trugen besonders die steigenden Netzentgelte bei, welche von den Netzbetreibern erhoben werden. Laut Werten des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erhöhten sich diese Gebühren im Januar um ca. 5 %, im Vergleich zu einem Jahr zuvor. Des Weiteren wird die Anpassung der EEG-Umlage spürbar, welche jährlich ausgeführt wird und die Strompreise in diesem Januar von 6,17 auf 6,35 Cent je Kilowattstunde erhöht hat. Dies entspricht einem Anstieg von 3 %. Wenigstens ein wenig aufgefangen wurde die erhöhte Verteuerung Anfang 2016 zum Teil dadurch, dass der Strom an den Börsen wesentlich billiger gehandelt wurde. Damit lagen die Kosten für die Beschaffung und den Vertrieb des Stroms knapp 13 % unter dem Schnitt des Vorjahres und demnach so niedrig wie zu letzt 2007.

Die Tendenz der Strompreisentwicklung geht also sehr in eine für die privaten Haushalte negative Richtung. Aufgrund des immer höher werdenden Strompreises ist es also von entscheidender Bedeutung, dass man selbst bestimmt, wie viel man bereit ist für seinen Strom zu bezahlen und mithilfe eines Online Strompreisvergleiches den Anbieter findet, bei welchem man den günstigsten Strom beziehen kann.

Ein Preisvergleich beim Stromes ist besonders wichtig

Mithilfe eines Preisvergleiches der Stromanbieter kann man den unerfreulichen Tendenzen der Entwicklung des Strompreises ein wenig entgegenwirken. Besonders zuverlässig ist hier der Anbieter verivox.de. Bei diesem ist es möglich sich den günstigsten Stromanbieter herauszusuchen, bei welchem man seinen Strom zukünftig beziehen kann. Hierbei ist es entscheidend so oft wie möglich zu prüfen, ob es einen Anbieter gibt, bei welchem man zukünftig seinen Strom noch etwas günstiger beziehen kann. Meist locken die Anbieter mit besonders attraktiven Angeboten für Neukunden und können somit einen Wechsel besonders verlockend machen. Daher ist es ratsam mindestens zu den Terminen der Vertragsverlängerung einen Online Strompreisvergleich durchzuführen und zu überprüfen, ob der aktuelle Anbieter immer noch die preiswerteste Alternative darstellt.

Darüber hinaus sind die Strompreise besonders von dem Standort der Wohnung abhängig. Teilweise werden hier die Grenzen des Einzugsgebietes bestimmter Anbieter besonders unverständlich für die Endverbraucher gezogen, sodass man in der selben Straße in einem Haus Zugriff auf eine günstige Stromversorgung eines bestimmten Anbieters hat und in einem anderen Haus der selben Straße nicht mehr. Deshalb bietet es sich an, wenn Sie vor jedem Umzug einmal prüfen, welche Stromanbieter an Ihrer gewünschten Adresse verfügbar sind. Dies kann ein wichtiges Kriterium für die Auswahl des Wohnortes sein.

Grundsätzlich ist es jedoch zu jedem Zeitpunkt eine sehr gute Idee einen Online Preisvergleich durchzuführen, um einen Anbieter zu finden, welcher einen mit noch günstigerem Strom versorgen kann. Dadurch, dass ständig neue Anbieter auf den Markt treten und die Preise mit besonders günstigen Angeboten drücken, ist es nur eine Frage der Zeit, bis man ein Angebot findet, bei welchem man etwas an den monatlichen Ausgaben sparen kann.