Vor der Fußball-EM: Unterstützung für Joachim Löw

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Joachim Löw. Wird er die deutsche Nationalmannschaft zum Sieg führen? Bildquelle: Tomasz Bidermann – 308049344 / Shutterstock.com

Joachim Löw ist seit 2006 Bundestrainer der Deutschen Fußballnationalmannschaft. Er feiert in diesem Jahr also sein 10-jähriges Jubiläum und möchte dieses selbstredend mit dem Gewinn der Euro 2016 im Sommer in Frankreich krönen. Bis dahin ist noch einiges zu tun. Für Löw, aber auch für seinen Co-Trainer Thomas Schneider. Und ab sofort für einen weiteren, zweiten Co-Trainer, den Löw in seinen Trainerstab berufen hat: Marcus Sorg. Mit diesem Schritt will Joachim Löw die hohen Anforderungen vor und während eines Turniers besser verteilen, um so spezieller und individueller trainieren zu können. Sorg war bereits 2014 als Co-Trainer im Gespräch.

Die Personalie Sorg

Bisher ist Löw mit einem Co-Trainer ausgekommen, nun soll Marcus Sorg die Mannschaft nicht nur während der EM, sondern auch in den vier noch anstehenden Länderspielen gegen England (26.03., 20:45 Uhr), Italien (29.03., 20.45 Uhr), die Slowakei (29.05., 17.45 Uhr) und gegen Ungarn (04.06., 18 Uhr) betreuen. Doch wer ist dieser Marcus Sorg eigentlich?

  • Geboren am 24.12.1965 in Ulm.
  • Gelernter Stürmer, schoss in seiner aktiven Laufbahn (15 Jahre) 72 Tore.
  • Spielte als Aktiver beim SSV Ulm (1984-1987), bei den Amateuren vom VfB Stuttgart (1987-1993), beim TSF Ditzingen (1993-1996), beim VfR Mannheim (1996-1997) und nochmals bis 1999 beim TSF Ditzingen.
  • Begann 1999 seine Trainerkarriere bei den Stuttgarter Kickers II und als Co-Trainer bzw. Trainer der 1. Mannschaft der Kickers (1999-2003). Danach folgten Stationen beim TSF Ditzingen und beim Heidenheimer SB (beide 2004), beim SSV Ulm (2004-2007), beim SC Freiburg II (2009-2011), beim SC Freiburg (2011), in der U-17 des FC Bayern München (2012-2013) und seit 2013 bei der deutschen U19-Mannschaft.

Mit der U19 konnte Sorg 2014 die Europameisterschaft gewinnen – beste Vorzeichen also für ein Engagement als Co-Trainer der Nationalmannschaft.

Deutschlands Trainer


Bild: Der Trainerstab der Deutschen zur EM 2016. Bildquelle: Eigene Darstellung

Einen Co-Trainer zu haben, das ist beim Fußball nichts Außergewöhnliches. Zwei Co-Trainer zu haben dagegen schon. So aber können die Aufgaben noch besser verteilt werden, glaubt Löw. In der Geschichte der deutschen Nationalmannschaft ist es das erste Mal, dass zwei Co-Trainer zum Einsatz kommen.

Außergewöhnliche Sportwetten

Bei Sportwetten wird in der Regel auf den Ausgang eines Spieles getippt. Mit dem Aufkommen der Wettbüros, die sich auch im Internet rasant verbreitet haben, können mittlerweile auch viele andere Ergebnisse eines Spieles getippt werden. So zum Beispiel, welche Mannschaft die erste Ecke erzielt, in welcher Zeitspanne das erste Tor fällt und welcher Spieler die erste gelbe Karte bekommt. Bei unseren Recherchen zu diesem Thema sind wir außerdem auf sogenannte Trainer-Spezialwetten gestoßen.

  • Trainer-Spezialwetten haben gerade vor einer Saison besonders hohe Wettquoten, da man dann eine Tendenz noch nicht absehen kann. Die beliebtesten Wetten in diesem Bereich sind die nach der ersten Trainerentlassung der Saison.
  • Im Laufe der Saison, wenn sich also eine Richtung herauskristallisiert, werden die Quoten entsprechend angepasst (wie auch bei einem laufenden Spiel).
  • Trainer-Spezialwetten sind deswegen ausschließlich als Spaßwetten anzusehen. Man kann mit einer verrückten Wette viel Geld machen, man kann aber auch viel Geld verlieren.
  • Möchte man auf Trainer-Spezialwetten setzen, sollte man den Markt gut beobachten und gut kennen. Denn nicht immer sind nur die Ergebnisse ausschlaggebend, sondern auch die Aussagen der Fußball-Bosse.
  • Solche Wetten können außerdem über einen sehr langen Zeitraum gehen, oftmals mehrere Monate bis hin zu Jahren.

Damit man sich besser vorstellen kann, was man unter Trainer-Spezialwetten versteht, haben wir uns telefonisch bei Wette.de erkundigt und uns einige Beispiele geben lassen:

  • Noch ist Roy Hodgson Trainer der englischen Fußballnationalmannschaft. Sollte England bei der Euro 2016 schlecht abschneiden, könnte das für den Nationaltrainer nach vier Jahren bereits das Aus bedeuten. Für diesen Fall bieten die Buchmacher bereits Wetten an, wer Nachfolger wird. Würde man auf Brendan Rodgers tippen, der 2015 nach vierjährigen Tätigkeit beim FC Liverpool entlassen wurde, kann man mit einer Quote von 9,00 rechnen. Glaubt man, dass es der aktuelle Bayern-Trainer Pep Guardiola wird, wäre die Quote schon bei 34,00. Und wer glaubt, dass es gar Fabio Capello wird, der England bereits von 2007 bis 2012 trainiert hat, der kann sich über eine Quote von 101,00 freuen. Wann ein Nachfolger überhaupt zur Disposition steht, ist dagegen noch völlig unklar.
  • In der Saison 2016/2017 löst Carlo Ancelotti Pep Guardiola als Cheftrainer beim FC Bayern München ab. Schon heute kann darauf gewettet werden, ob er mit den Bayern das erste Spiel gewinnt. Bei Sieg steht die Quote bei 1,25, bei Niederlage immerhin bei 4,00.
  • Oder man ist sich sicher, dass der neue Trainer mit Bayern das Triple in der nächsten Saison gewinnt. Dann würde man eine Wettquote von 11,00 haben.
  • Interessant auch: Ist Carlo Ancelotti am 1. August 2017 noch Trainer vom FC Bayern München? Bei Ja gibt es die Quote 1,20, bei nein 4,25

Die Deutschen bei der Euro 2016

Ob Joachim Löw nach der EM noch Trainer ist oder ob Marcus Sorg sein Engagement nach Frankreich schon wieder aufgeben muss – für diese Eventualitäten haben wir leider keine Wetten finden können. Stattdessen kann man auf das Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft 2016 in Frankreich tippen, wenngleich die Quoten hier auch etwas schlechter sind, als bei Trainer-Spezialwetten.

So liegt die höchste Durchschnittsquote bei 4,18, wenn man darauf tippt, dass Deutschland Europameister wird. Für das Erreichen des Finales gibt es immerhin eine Wettquote von 2,67 und wenn Deutschland das Halbfinale erreicht, immerhin noch eine durchschnittliche Quote von 1,79.