Wie verändern biometrische Technologien unsere Zukunft?

vor 2 Monaten in Service, Anzeige
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Biometrie, die wissenschaftliche Verknüpfung mathematischer und biologischer – respektive medizinischer – Daten, ist allenthalben auf dem Vormarsch. Wir leben in der Ära von raschen Entwicklung und Implementierung der Technologien in unserem Alltag. Sogar Partnersuche für Singles funktioniert heute erfolgreich meistens übers Internet.
Nach den Informationen von flirtmuttis ist der Einsatz biometrischer Technologien ein neuer Schritt in der Zukunft, und die Benutzer sind zunehmend daran interessiert, diese Art von Technologie in ihr Leben zu integrieren.

Was ist Biometrie, und wie funktioniert eine biometrische Identifizierung?
Denn bestimmte physische Merkmale machen uns zu unverwechselbaren Individuen, die Ausweise weitgehend fälschungssicher machen, einen Schlüssel ersetzen oder aber beim Bezahlen anstelle einer Unterschrift genutzt werden.
Tatsächlich haben wir es hier mit einer Verknüpfung verschiedener Wissenschaftsbereiche zu tun. Mathematik und Statistik auf der einen Seite „verbünden“ sich mit Biologie und Medizin. Denn dank biometrischer Erhebungen lassen sich Produkte auch besser an ihre Nutzer und deren Verhalten anpassen. Etwa an unsere Körpergröße, einen bestimmten Gangstil oder auch unser Tippverhalten auf einer Tastatur.
Nicht zuletzt können biometrische Erhebungen zur Stimmerkennung oder auch zur automatisierten Identifikation von Personen eingesetzt werden.

Dabei machen sich Wissenschaftler zunutze, dass nicht allein unsere DNA und unsere Fingerabdrücke einmalig sind. Denn auch der Aufbau unseres Gesichtes, unsere Ohrform, unser Geruch und selbst die feinen Muster im Nagelbett machen uns nahezu unverwechselbar.
Ebenso gleicht unser Zahnabdruck einer unverkennbaren Unterschrift; nicht zuletzt wird die Regenbogenhaut in unserem Auge bei Iris-Scans genutzt.

Eine biometrische Authentifizierung kann sich somit ganz unterschiedliche Parameter zunutze machen und an ganz verschiedenen Körperteilen ansetzen: Klassisch beim Fingerabdruck, ein Verfahren, das die meisten von uns – wenngleich passiv – schon mal in einem Kriminalfilm erlebt haben.
Doch auch der Verlauf unserer Handvenen, unser Gesicht und unsere Lippenbewegungen sind unerkennbar und lassen sich zu einer Identifikation und damit unter Umständen auch zu einer Zugangsautorisierung heranziehen.

Welche Auswirkungen hat die Biometrie auf unseren Alltag?

Tatsächlich sind die Auswirkungen biometrischer Erhebungen auf unseren Alltag weitaus größer, als vielen von uns bewusst ist. Denn wie oben bereits angedeutet, passen natürlich auch Hersteller und Handel Tastaturen, aber auch Smartphones, an unser statistisch ermitteltes Tipp- und Nutzerverhalten an.
Dass sich Kleider-, aber auch Gebrauchsgegenstände an unserem Gangbild und unserer durchschnittlichen Körpergröße orientieren, ist in der Tat kein Geheimnis, wobei jedoch – wie das Portal „Flirtmuttis“ bemängelt – viele Smartphones nach wie vor für die typische Größe einer Männerhand konzipiert werden.
Damit scheinen sie dann Frauen zu klobig und viel zu groß. Hier besteht also nach wie vor Handlungsbedarf; zudem müssten – doch das nur am Rande – auch viele Medikamente noch besser an Gewicht und andere Faktoren im weiblichen Organismus angepasst werden!

Neue Trends

Zukunftsforscher und Experten vermuten übrigens, dass just das aktuelle Infektionsgeschehen die biometrische Forschung und moderne Authentifizierungsverfahren nochmals voranbringt. Schließlich haben wir – bedingt durch die Pandemie – unsere Einkäufe nochmals verstärkt ins Internet verlagert, wo Sicherheit und Datenklau bekanntlich nach wie vor ein Problem sind.

Tatsächlich nehmen Cyber-Angriffe und Internet-Kriminalität ständig zu, sodass auch moderne Authentifizierungstechnologien in Zukunft ganz sicher immer stärker gefragt sind!

Welche Sicherheit bieten biometrische Verfahren?

Das Entsperren eines Tablets oder Smartphones per Fingerabdruck ist schon länger bekannt. Doch auch Face ID-Verfahren sind auf dem Vormarsch. Eine biometrische Entriegelungsmethode, deren Effektivität (zumindest bei derzeitigem Stand der Technik) mitunter noch von der Hardware ausgebremst wird. Denn einfache Kameras, die (d) ein Gesicht scannen, lassen sich auch leicht (er) austricksen. Zum Beispiel mit einem Foto des Besitzers, das irrtümlich als die Person selbst „identifiziert“ wird.

Zudem spielt die Raumhelligkeit eine entscheidende Rolle; nicht zuletzt könnte das System auch durch modische Accessoires wie Sonnenbrillen irritiert werden.

Die typischsten Anwendungsfälle der Biometrie

Zum Abschluss präsentiert Flirtmuttis nochmals eine Zusammenstellung typischer Anwendungsgebiete für biometrische Verfahren. Denn die haben in Sachen „öffentlicher Sicherheit“ wie auch für private und / oder wirtschaftliche Anwendungen ihre Relevanz.

Strafverfolgung und öffentliche Sicherheit: Biometrische Verfahren – insbesondere das Herausfiltern bestimmter Gesichter aus Menschenmassen – können die Strafverfolgung erleichtern, sind jedoch nicht zuletzt aus Datenschutzgründen umstritten.

Grenz-, Reise- und Migrationskontrolle: Auch die Grenzschutz- und Zuwanderungsbehörden setzen in vielen Ländern weltweit auf biometrische Verfahren und somit auf die einwandfreie Identifikation von Personen; bekanntlich ist ja auch im deutschen Reisepass – neben dem biometrischen Passbild – ein Fingerabdruck Pflicht (seit 2017).

Zivilidentifikation: Längst melden wir uns – wie selbstverständlich – bei vielen PCs mit unserem Fingerabdruck an. Das gute alte Passwort (das man auch mal leicht vergisst) hat somit ausgedient.
Doch auch eine Identifikation über unsere Gesichtszüge ist, wie oben beschrieben, bei manchen Smartphones möglich.

Physischer und logischer Zugriff: Auch dann, wenn es um einen physischen oder virtuellen Zugang geht, gewinnen biometrische Authentifizierungs- und Entriegelungsverfahren immer mehr an Bedeutung. Denn die Abtastung der Gesichtszüge und -proportionen oder auch ein Iris-Scan, der unseren Großeltern noch als Science Fiction erschien, ist heute durchaus möglich. Verfahren, die entweder Türen öffnen oder auch bestimmte Personen (Gruppen) von gewissen Örtlichkeiten fernhalten; so könnte man zum Beispiel Spielsüchtigen einen Zugang zu Spielcasinos nach einer biometrischen Abtastung verwehren.

Die Verfahren bieten somit ein breites Anwendungsfeld – vom Bezahlen bis hin zum Zugang zu einer bestimmten Einrichtung oder auch dessen Verweigerung.
Gut möglich also, dass sich Stammkunden eines Tages biometrisch ausweisen und der Türsteher (jedenfalls, was die Einlasskontrolle angeht) in Rente geschickt wird!?