Wissenswertes zur Pille danach

vor 7 Jahren in Service, Anzeige
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GG-Berlin / pixelio.de

Ein geplatztes Kondom, die Pille vergessen – es gibt unterschiedliche Gründe, warum die „Pille danach“ eingenommen wird. Die Pille danach ist jedoch kein Verhütungsmittel im klassischen Sinn und wird nur dann eingenommen, wenn das gewöhnliche Verhütungsmittel versagt. Aus diesem Grund wird die Pille danach nur in Ausnahmesituationen eingenommen. Das Medikament enthält Gestagen und hat eine ovulationshemmende Wirkung. Ebenfalls wird die Nidation verhindert. Eine Verhinderung der Schwangerschaft zu 100 Prozent ist nicht gegeben. Die Pille danach muss so schnell wie möglich nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden – die Zeitbegrenzung liegt hier bei 72 Stunden.

Die Pille danach ist kein herkömmliches Verhütungsmittel

Desto früher die Pille danach nach dem Geschlechtsverkehr konsumiert wird, desto höher stehen die Chancen, dass eine Schwangerschaft verhindert wird. Das Medikament sollte nicht öfter als zweimal im Jahr eingenommen werden. Die Pille danach bringt auch einige Nebenwirkungen mit. So klagen Patienten immer wieder über Übelkeit und Erbrechen. Hohe Müdigkeit und Schläfrigkeit sowie Magenschmerzen und Kopfschmerzen sind weitere Nebenwirkungen. Zu den Nebenwirkungen der Pille danach zählen auch Kopfschmerzen und Schwindel. Auch Zwischenblutungen sind Nebenwirkungen des Medikaments. Aber neben den Nebenwirkungen weist die Pille danach auch Risiken auf. Auch Verschiebungen der Menstruation sind möglich. Bleibt die Regelblutung im nächsten Monat komplett aus, muss ein Schwangerschaftstest gemacht werden. Eine 100%ige Verhütung stellt die Pille danach jedoch nicht dar, auch wenn das Medikament wenige Stunden nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen wird.

Die Risiken des Präparats

Neben den Nebenwirkungen ist die Pille danach auch für etwaige Risiken bekannt. Das kardiovaskuläre Risiko wird durch die Einnahme der Pille danach bei der Patientin erheblich erhöht. Auch venöse Thrombosen können ein Risiko für die Frau darstellen. Selbst eine Störung der Blutgerinnung ist durch die Einnahme der Pille danach möglich. Ebenfalls kann der Leberenzymparamter nach der Einnahme deutlich ansteigen. Zudem ist auch das Risiko der Schwangerschaft nicht ganz ausgeschlossen. Bei Ausbleiben der Regelblutung ist ein Schwangerschaftstest erforderlich. Auch der Besuch beim Frauenarzt kann Abhilfe schaffen.