Wer Geld anzulegen hat und dies weiterhin auf dem Bankkonto liegen lässt, darf sich angesichts der Zinsen nahe null Prozent nicht wundern, wenn er inflationsbereinigt eine negative Rendite erzielt. Doch dieser Wohlstandsverlust muss nicht sein, denn Anlegern bieten sich inzwischen vielfältigste Möglichkeiten, um ihr Kapital gewinnbringend unterzubringen.

Immobilien stehen meist an erster Stelle

Für viele Menschen steht dabei die Anlage in Immobilienvermögen im Vordergrund. Kein Wunder, sinken doch durch die Eigennutzung von Wohnung oder Haus die monatlichen Belastungen, während die Immobilie im Idealfall stetig an Wert gewinnt. Dies ist in vielen Gegenden Mainfrankens der Fall, wo besonders in Würzburg die Preise in den letzten Jahren kräftig zulegten. Ob im Zentrum oder den stadtnahen Vierteln, ob neu oder alt: Eigentumswohnungen oder Häuser aus der Region stehen bei vielen Interessenten ganz oben auf der Wunschliste, weshalb die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigt – was für einen zusätzlichen Preisschub sorgt. Das dicke Plus ist jedoch auch ein Grund dafür, dass sich viele Menschen eine Immobilie trotz hoher Kreditlinie nicht leisten können oder wollen. Doch auch für sie bestehen gute Möglichkeiten, das vorhandene Kapital zu mehren, statt es auf der Bank liegenzulassen.

Aktien und Fonds langfristig mit der besten Rendite

Zum Glück ist es für private Anleger heutzutage so einfach wie nie, ein Portfolio aus Aktien und Co. zusammenzustellen und zu verwalten. Seit den boomenden Internetzeiten ist der langwierige Gang zum Bankberater oder Broker des Vertrauens oder ein Telefonat nicht mehr nötig, um Handelsorders abzugeben. Stattdessen lassen sich die Deals bei Onlineanbietern wie Weiss Finance mit wenigen Klicks abschließen. Investoren benötigen lediglich einen Account, schon können Sie in Echtzeit Aktien, Anleihen, Fonds, Devisen und Rohstoffe ankaufen oder abstoßen. Besonders die hohe Geschwindigkeit, die der Internethandel erlaubt, ist in unseren schnelllebigen Zeiten mit ihren rasch auf und abwärts rasenden Kursen von größter Bedeutung, wenn man sein Anlagevermögen erfolgreich gestalten will.
Wer nicht die Zeit hat oder es sich nicht zutraut, ein eigenes Aktienportfolio zusammenzustellen, sollte auf Fonds setzen. Besonders Index-Fonds bieten eine gute Möglichkeit, das Kapital renditestark anzulegen. Da die Fonds einen ganzen Index wie den DAX abbilden, sind die Aktien breit gestreut, was das Risiko für den Anleger schmälert. Ein weiterer Vorteil dieser Fonds ist, dass die Gebühren vergleichsweise niedrig ausfallen. Wer etwas mehr Risiko wagen will, findet bei den Fonds eine schier unendliche Auswahl an Angeboten unterschiedlichster Zusammenstellung. Interessenten sollten die einzelnen Fonds jedoch genau hinsichtlich zurückliegender Performance, Risikoklasse und Gebühren prüfen, da es hier zu großen Unterschieden kommt.

Von der Investoren-Legende lernen

Wer Fonds als zu langweilig ansieht und trotzdem in den Genuss der Performance eines erfolgreichen Vorbilds kommen möchte, der kann auf einen Investor wie Warren Buffett setzen. Dabei muss er gar nicht das Portfolio seiner seit Jahrzehnten äußerst erfolgreichen Berkshire Hathaway-Anlagegesellschaft eins zu eins abbilden, sondern kann sich allgemein an seinen Leitsätzen orientieren. Der wichtigste ist sicherlich „sei ängstlich, wenn andere gierig sind – sei gierig, wenn andere ängstlich sind.“ Die damit propagierte Strategie des antizyklischen Handels von Aktien bewahrt Anleger davor, in Boomphasen überteuerte Aktien zu kaufen und stattdessen auf Aktien von Unternehmen mit Potential zu setzen, die gerade nicht im Fokus der Investoren stehen.
Ein gutes Beispiel hierfür ist aktuell Apple. Das wertvollste Unternehmen der Welt war jahrelang Liebling der Investoren, hat jedoch in letzter Zeit aufgrund seiner großen Abhängigkeit vom iPhone und fehlenden neuen Produkten viel von seinem Nimbus als Erfolgsschmiede verloren. Dies nutzte Buffett, der seit 2016 Aktionär des Unternehmens ist, zu einer erneuten Aufstockung seines Anteils um weitere 44 Prozent in 2017. Damit ist er der drittgrößte Anteilseigner und setzt augenscheinlich darauf, dass die Aktien im Wert steigen. Bisher hat der Mann mit seinen Investments eine gute Nase bewiesen. Vielleicht ist es also an der Zeit, sich die Apple-Aktie genauer anzusehen.

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