Eine spezielle Form der Spekulation auf Börsenkurse erfreut sich bei Privatanlegern einer zunehmenden Anhängerschaft: das CFD Trading.
CFD steht für „Contract For Difference“ und wird ins Deutsche mit „Differenzkontrakte“ übersetzt. Dabei handelt man nicht mit tatsächlichen Werten an der Börse, so wie man das beispielsweise beim Kauf von Aktien tun würde, sondern spekuliert lediglich auf deren Kurse. Man schließt mit dem CFD Broker sozusagen einen Vertrag („Contract“) über den („for“) Kursunterschied („Difference“) bei Abschluss des Vertrags, wenn man also einen Trade beginnt, und bei Auflösung des Vertrags, wenn man diesen beendet. Da man ja nur auf die Kursdifferenz spekuliert, ist es möglich nicht nur auf steigende, sondern ebenso auf fallende Kurse zu setzen. Hinzu kommt der Einsatz großer Hebel, durch die das zur Verfügung stehende Kapital virtuell vervielfacht wird, was wiederum bedeutet, dass Kursbewegungen schnellere Gewinne, aber auch, und hier liegt das große Risiko, Verluste bedeuten. Warum genau dieser Umstand das CFD Trading zur wahrscheinlich risikoreichsten Form des Tradings macht, wollen wir uns im Folgenden genauer ansehen.

Das häufig unterschätze Risiko

Es ist ein Fakt, dass der überwiegende Teil der CFD Kleinanlegerkonten beim Trading mit Differenzkontrakten einen Verlust erfahren. Zwar kann man davon ausgehen, dass die meisten Trader verstehen, dass große Hebel ein höheres Risiko auf schnelle Verluste mit sich bringen, aber sie denken, dass sich das mit den möglichen Gewinne die Waage hält. Das ist allerdings nicht der Fall!
Es gibt dabei nämlich einen weiteren Umstand zu berücksichtigen, der das Risiko stark zuungunsten des Trader verschiebt: kurze, temporäre Ausschläge des Kurses.
Diese sind nichts Ungewöhnliches und treten ständig auf. Durch den Einsatz von Hebeln können diese aber verheerend sein, nämlich dann, wenn die Margin, das ist die Sicherheitsleistung, also das selbst aufgebrachte Kapital vor Einsatz der Hebel, unterschritten wird; man also sein Geld aufgebraucht hat. Übersteigt der Kursverlust nämlich die Margin, auch nur ganz kurz, wird der Trade nämlich automatisch beendet und man hat sein ganzes Geld verloren.
Auf der anderen Seite lassen sich solche kurzen Kurssprünge aber nicht zu Geld machen, denn bis man den Trade beendet hat, vergehen ein paar Sekunden, wodurch der Kurs genug Zeit hat, wieder auf einem ganz anderen Niveau zu sein. Man erhält nämlich immer nur den Kurs, welcher tatsächlich beim Schließen einer Position gegenwärtig ist und nicht, wenn der Auftrag (die sogenannte Order) dazu erteilt wird.
In diesen Umständen liegt das eigentliche, große Risiko des CFD Tradings und nicht allein in der Hebelwirkung an sich. Wer sich davon einmal selbst ohne Risiko ein Bild machen möchte, der kann das in einem CFD Trading Simulator tun.

Vorbereitung ist essenziell!

Die Nutzung eines Demokontos oder Simulators für CFD Trading sei jedem Anfänger ans Herz gelegt. Viele steigen zu hastig in den Echtgeldhandel ein, ohne sich des großen Risikos bewusst zu sein und müssen dann eine Meng Lehrgeld bezahlen. Ein Demokonto kann einem nicht nur das Risiko vor Augen führen, sondern ermöglicht es auch, sofern es realitätsgetreu ist, sich auf den Handel mit echtem Geld ausgiebig vorzubereiten. Schafft man es nämlich nicht im Simulator eine positive Bilanz zu erzielen, wie sollte es dann beim Handel mit echtem Geld funktionieren? Dort kommen dann auch noch Emotionen wie Angst und Gier hinzu, welche gemeinhin die größten Feinde jedes Traders sind und dann wird einen Gewinn einzufahren noch einmal wesentlich schwieriger.
Deswegen sollte man sich gut auf das Online Trading vorbereiten und so lange in einem Demokonto handeln, bis man es schafft auf Dauer eine positive Bilanz zu halten. Erst dann kann man sich überlegen einmal ein paar Euro im Echtgeldhandel zu riskieren.

Quelle: https://cfd-trader.info

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