Wer in das Tradinggeschäft mit einem Broker einsteigen möchte, der fragt sich vielleicht, welche Trading-Art am besten geeignet ist. Insbesondere wenn man neu im Geschäft ist und noch keinen Überblick hat, ist es mitunter schwierig, eine sinnvolle und gute Entscheidung zu treffen. Vorab sei erwähnt, dass viele Broker sowohl CFDs als auch Binäre Optionen anbieten, sodass man sich nicht immer entscheiden muss, sondern je nach Anbieter auch beide Varianten ausprobieren kann.
Im Folgenden geben wir einen Kurzüberblick über beide Tradingmöglichkeiten, damit sich Einsteiger ein Bild davon machen können, was für sie am ehesten in Frage kommt.

Was sind CFDs?

CFD bedeutet Contract for Difference (Differenzkontrakt) und meint den Handel mit hochspekulativen Derivaten. Sie sind speziell für gut informierte Anleger entwickelt worden, die durch höhere Risiken auch größere Chancen haben.
Im Gegensatz zu Aktien, bei denen ein Anteil am Eigenkapital der Gesellschaft verbrieft wird, handelt es sich bei CFDs nicht um eine Unternehmensbeteiligung. Zwar leitet sich der CFD-Kurs vom Basiswert des Unternehmens ab, bei dem es sich in der Regel um Aktienwerte handelt, aber CFDs können auch für andere Werte wie Indizes oder Rohstoffe gehandelt werden. Der Inhaber des CFD wird an der jeweiligen Kursentwicklung beteiligt, sodass die CFDs zur Gruppe der finanziellen Differenzgeschäfte gehören. Sie werden außerhalb der Börse gehandelt und bieten die Möglichkeit, bei gleichem Kapitaleinsatz über Hebelwirkung (Leverage) mehr Kapital am Markt zu bewegen als mit einem Direktinvestment. Man kann im CFD oder Forex Handel von steigenden und fallenden Kursen profitieren und das Handelsergebnis, also der Gewinn oder Verlust, berechnet sich stets aus der Differenz zwischen Einstands- und Ausstiegskurs.

Was sind Binäre Optionen?

Binäre Optionen sind noch relativ jung am Markt. Erst seit 2008 bereichern sie den Markt der Finanzderivate. Bei dieser einfachen Wette spekuliert der Anleger auf einen Kursanstieg oder Kursabfall innerhalb eines bestimmten Zeitfensters. Die Devise lautet hier: „Cash or Nothing“, denn entweder liegt der Anleger mit seiner Entscheidung richtig oder falsch. Entsprechend gibt es entweder einen Gewinn laut vorher festgelegtem Kurs oder der gesamte Einsatz ist verloren.
Das Funktionsprinzip ist sehr einfach und lädt zum Traden ein. Das ist auch der Grund, warum die Binären Optionen einen regelrechten Boom verzeichneten. Immer mehr Broker bieten sie an und hoffen damit auf schnelle Renditen und hohe Gewinne. Man darf hier bei aller Einfachheit eines nicht vergessen: Es handelt sich um ein reines Spekulationsobjekt, das im Vergleich zu CFDs nochmals spekulativer ist und damit ein hohes finanzielles Risiko birgt. Häufig wird bei Binären Optionen auf einen bestimmten Kurswert in 20, 30 oder 60 Minuten gewettet. Dies ist teilweise schwerer vorhersehbar als ein genereller Kursverlauf innerhalb bestimmten Zeitspanne. Denn selbst wenn der Kurs zum exakten Ablauf der Zeit nur kurzfristig unter dem Einstiegswert liegt, aber tendenziell weiter steigt, wäre dies bei einem CFD ein erfolgreicher Handel, während beim Handel mit binären Optionen ausschließlich der exakte Zeitpunkt des Ausstiegs zählt.

Zockerei oder ernste Geldanlage?

Im Allgemeinen werden Binäre Optionen deutlich aggressiver beworben als CFDs. Dies liegt daran, dass auch unerfahrene Anleger sofort einen schnellen Einstieg finden. Mitunter sehen die Werbeanzeigen wie die von Casinoseiten aus. Wer blind und ohne Analysen und Fachkenntnisse mit binären Optionen spekuliert, wird nur geringe Aussicht auf eine Gewinnchance von über 50% haben, auch wenn viele Werbevideos etwas anderes versprechen. Wer sich ernsthaft mit dem Thema Finanzmärkte befasst und mit dem Gedanken spielt, kann sowohl bei CFDs als auch Binären Optionen durchaus Gewinne erwirtschaften.
Der Vorteil im Gegensatz zu den anderen beliebten Trading-Methoden ist sicherlich, dass es sich nicht um Hebelgeschäfte handelt, sondern Gewinn und Verlust im Vorhinein stets genau feststehen. Dadurch kann der Verlust nie das eingesetzte Kapital übersteigen. Dies sieht bei CFDs anders aus.
Fazit
Für Einsteiger, die einen besseren Überblick über ihre Risiken haben möchten und keine Hebelgeschäfte durchführen möchten, können Binäre Optionen ein probates Mittel sein, ein wenig zu spekulieren. Aber es gilt ebenso wie bei allen anderen Handelsoptionen: Ohne Fleiß kein Preis, denn wer sich kein Fachwissen aneignet und sich intensiv mit dem Thema befasst, für den werden auch Binäre Optionen keine Goldgrube sein, sondern nicht viel mehr als ein Glücksspiel.
Wer sich wiederum intensiver mit dem Thema beschäftigt und mehr Möglichkeiten haben möchte, für den werden CFDs interessanter sein, denn es handelt sich um ein wesentlich komplexeres Feld, das aber nicht so einsteigerfreundlich ist. Es erfordert mehr Fachwissen und ein intensiveres Auseinandersetzen mit den Märkten, um am Ende des Tages zuverlässig Gewinne erwirtschaften zu können.

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