Bei entsprechender Bonität räumen Banken ihren Girokonto-Kunden in der Regel einen Dispositionskredit – kurz: Dispo – ein. Jener dient dazu, in finanziell kritischen Zeiten das Konto mit Zustimmung der Bank überziehen zu können. Diesen Service lassen sich Kreditinstitute natürlich bezahlen – und zwar recht teuer in Form hoher Zinssätze. Da es von Bank zu Bank Unterschiede gibt, sollten Verbraucher die Dispozinsen auf jeden Fall vergleichen. Bei welcher Bank der Dispo-Zinssatz besonders niedrig ist, wann sich eine Umschuldung lohnt und welche Tipps rund um den Dispo unbedingt beachtet werden sollten: Wir verraten es Ihnen.

Wie hoch ist der Dispozins bei bekannten Banken?

Viele Verbraucher denken, zweistellige Dispo-Zinssätze seien völlig normal. Richtig ist, dass etliche Banken derart hohe Zinsen verlangen. Fakt ist allerdings auch, dass es weitaus niedriger geht bis hin zu kostenlosen Angeboten. Je nach Kontomodell punktet die Skatbank mit mehr als attraktiven 0,00 % p. a. und auch die 5,99 % p. a. der Fidor können sich sehen lassen. Blickt man auf größere, noch bekanntere Kreditinstitute, stechen die 6,50 % p. a. der Comdirect sowie die 6,90 % p. a. der DKB hervor. Kreditinstitute wie die Postbank, HypoVereinsbank oder Deutsche Bank liegen im zweistelligen Bereich. Und die Sparkassen? Die verlangen durchschnittlich auch mehr als 10 % p. a. Wenn Sie viele Dispo-Zinssätze auf einen Blick miteinander vergleichen möchten, können Sie diese Übersicht der Banken mit den niedrigsten jährlichen Dispozinsen nutzen.

Wieso lohnt sich die Dispo-Umschuldung?

Auf Dauer kann die Nutzung des Dispos ganz schön teuer werden. Wenn Sie mit dem Ausgleichen einfach nicht hinterherkommen und die hohen Zinsen Monat für Monat anfallen, sollten Sie über eine Alternative nachdenken. Jene hat immer ein Ziel: Finden Sie eine Finanzierung, die mit einem niedrigeren Zinssatz aufwartet. Sie könnten mit Blick auf dieses Konzept daher nach einem Vergleich einen attraktiven Kleinkredit aufnehmen und mit jenem die Zinsen Ihres Dispos abbezahlen. Dabei ist es sehr wichtig, dass der Zinssatz tatsächlich unter demjenigen Ihres Dispos liegt. Dieses Prinzip funktioniert übrigens auch, wenn Sie mehrere Kredite gleichzeitig laufen haben. Schulden Sie jene einfach clever auf einen einzigen um. Dadurch sichern Sie sich zum einen den niedrigeren Zinssatz und zahlen zum anderen rund um einen Kredit anfallende Nebenkosten nur noch einmal.

Was sollten Verbraucher rund um den Dispo beachten?

Grundsätzlich gilt: Der Dispo ist für Notsituationen gedacht, in denen Sie finanziell nicht aus dem Vollen schöpfen können. Finanzexperten empfehlen, den Dispo nicht länger als 2, höchstens 3 Monate zu nutzen. Halten Sie sich strikt daran, um keine Gewohnheit daraus zu machen. Spätestens nach einem Vierteljahr sollten Sie Ihren Dispo tatsächlich mithilfe eines Kleinkredites umschulden. Beherzigen Sie dabei idealerweise unsere 4 Tipps für einen günstigen Kredit. Achten Sie bei Ihrem Girokonto zudem darauf, wie hoch die Überziehungszinsen sind. Handelt es sich dabei nicht um die Dispozinsen? Nein! Überziehungszinsen fallen an, wenn Sie Ihr Konto über den vereinbarten Disporahmen hinaus überziehen. Auch hier gibt es von Bank zu Bank Unterschiede. Normalerweise fallen die Überziehungszinsen noch höher als die Dispozinsen aus. Ein Grund mehr, so schnell wie möglich von der Beanspruchung des Dispos wegzukommen.

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