Hanf ist zur Zeit im Trend. Die Pflanze, die leider wegen ihres Rufs als Droge nur selten als vielschichtiges Nahrungsmittel angesehen wird, ist eigentlich ein waschechtes “Superfood”. Ihre hohe Nährstoffdichte kann auch Skeptiker überzeugen. Mit nur geringen Mengen kann man sich dank Hanf ausgewogen, gesund und vorteilhaft ernähren. Hanfsamen lassen sich zum Beispiel rösten und über das Müsli streuen. In dieser Form wird die Pflanze zur Zeit oft in Supermärkten oder Reformhäusern verkauft.

Hanf ist jedoch nicht nur als Lebensmittel besonders geeignet, sondern auch als vielseitiger und nachhaltiger Rohstoff. Dabei sollte man von vornherein unterscheiden können zwischen dem THC-haltigen Marihuana und dem Nutzhanf. Nutzhanf kann man nicht “kiffen” oder anderweitig für einen Rausch konsumieren. Die Nutzhanf-Pflanze enthält keine psychoaktiven oder sedierenden Wirkstoffe (THC) und ist damit völlig legal und frei erhältlich.

Aus Hanf ließen sich früher schmerzstillende Heilmittel, Stoffe für Kleidung, Seile und andere Textilien herstellen. Die Pflanze wurde genauso aber auch für Papier angebaut, große Künstler wie van Gogh und Rembrandt malten auf Leinwänden aus Hanfleinen. Das Hanföl, das nicht nur im Essen gut bekömmlich ist, wurde als Basis für Farben und Lacke verwendet. Doch obwohl all diese Verwertungsmöglichkeiten für Hanf existieren, gab es dank der Cannabis-Prohibition keine Chance für das Material, weiterentwickelt zu werden und an sein Potenzial für die Gesellschaft zu kommen.

Einer der größten Vorteile von Hanf ist die Genügsamkeit der Pflanze. Man kann Hanf eigentlich fast überall anbauen, es braucht dafür keinen besonderen Boden und nur wenig Dünger. Hanf ist nicht anfällig für Krankheiten und kann sich selbst sehr gut gegen Schädlinge wehren. Gleichzeitig lockert Hanf den Boden und verbessert ihn.

Heute ist die Prohibition nicht mehr so streng mit dem Hanf, doch immer noch trauen sich nur wenige Menschen an das Produkt. Immer noch wird Hanf mit Drogen gleichgestellt. Doch es ändert sich zumindest etwas im Konsum: Hanfbutter, Hanfbier, Hanftextilien, Hanftees, Hanföle, das alles findet man mittlerweile problemlos in ausgewählten Supermärkten und Drogerien. Besonders für die vegane Ernährung eignet sich der Konsum der sogenannten “Hanfnüsschen”, die eine reichhaltige Menge an Eiweißen, Vitaminen und Antioxidantien enthalten. In Hanf findet man sogar deutlich mehr Vitamin B2 als in tierischen Produkten.

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