Essgewohnheiten für einen gesunden Darm

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Wussten Sie, dass Ihr Darm nicht nur im Hinblick auf Ihre Verdauung, sondern auch für die generelle Gesundheit eine wichtige Rolle spielt? Wer sich darmgesund ernährt, tut nicht nur etwas für sein Wohlbefinden, sondern beugt außerdem Krankheiten vor. Mit folgenden Tipps sorgen Sie dafür, dass Ihre Darmflora optimal im Gleichgewicht bleibt.

Lassen Sie sich Zeit

Stress und Hektik können Ihnen im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen schlagen. Damit Nahrung ohne „Turbulenzen“ verdaut werden kann, sind eine ruhige Ess-Atmosphäre und genug Zeit wichtige Voraussetzungen. Wenn Sie Ihr Mittagessen hektisch herunterschlingen, belasten Sie Magen und Darm nur unnötig und müssen mit Verdauungsstörungen rechnen. Planen Sie deshalb lieber zu viel Zeit für Ihre Mahlzeiten ein, statt sich in der Mittagspause abzuhetzen. Schalten Sie außerdem mögliche Störfaktoren wie Handy, Fernseher oder Laptop ab, damit Sie sich voll und ganz auf Ihr Essen konzentrieren können.
Wenn Sie langsam essen, geben Sie Ihrem Körper die Gelegenheit, sich auf die bevorstehende Verdauungsarbeit einzustellen. Indem Sie Geruch, Aussehen und Geschmack der Speisen bewusst wahrnehmen, werden Sie nicht nur schneller satt, sondern bereiten Ihren Verdauungstrakt außerdem auf die Nahrungsaufnahme vor. Außerdem gilt: gut gekaut ist halb verdaut. Wird die Nahrung gut zerkleinert, werden Kohlenhydrate schon im Mund durch Enzyme aufgespalten und so das Verdauungssystem entlastet.

Das Richtige essen

Das A und O einer darmgesunden Ernährung sind die Ballaststoffe. 30 Gramm pro Tag empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Aber was sind Ballaststoffe eigentlich? Ballaststoffe sind unverdauliche Pflanzenteile, die vom menschlichen Körper nicht aufgespalten werden können. Aufgrund dieser Eigenschaft haben sie zahlreiche positive Effekte: Sie machen nicht nur satt, sondern fördern auch die Verdauung, da sie im Darm aufquellen und so einer Verstopfung entgegenwirken.
Auch milchsauer vergorene Lebensmittel, die „gute“ Milchsäurebakterien enthalten, können die Darmgesundheit fördern. Dazu zählen beispielsweise:

  • Sauerkraut und Sauerkrautsaft
  • Kimchi
  • Buttermilch
  • Kefir
  • Joghurt
  • saure Gurken

und andere Lebensmittel, die nicht keimfrei erhitzt wurden – eine zu hohe Temperatur überleben die Bakterien nämlich nicht. Mindestens eine Portion der genannten Beispiele sollte täglich auf dem Speiseplan stehen.
Ernährungsberater Richard Hartmann schwört außerdem auf die mediterrane Ernährung für ein ausgewogenes Darmklima, die vor allem auf Gemüse, Fisch und Nüssen basiert (mehr dazu auf: www.HappyHealthy.de).

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