Franken: Winzer haben ordentlich zu kämpfen

Trotz guter Aussichten für den neuen Jahrgang bleibt die Lage für Frankens Winzer angespannt: Der Weinabsatz geht immer weiter zurück, gleichzeitig wird weiterhin viel Wein aus dem Ausland getrunken.
Dazu kommt, dass die Kosten immer weiter ansteigen. Eine Folge ist unter anderem, dass Rebflächen aufgegeben werden.
Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber warb deshalb für den Griff zum heimischen Wein. So würden nicht nur die Winzer in der Region unterstützt, auch die Kulturlandschaft könnte so erhalten werden.
Zudem seien auch alkoholfreie Weine bzw. alkoholreduzierte Produkte eine Chance für die Branche.
Gleichzeitig will der Freistaat die Branche ab dem kommenden Jahr unterstützen – wie berichtet, sollen die Winzer für Steillagen höhere Förderungen bekommen.
Zudem will die Landesregierung laut Kaniber auch ein Forschungsprojekt fördern, dass auch angesichts der Klimakrise neue Sorten auf den Weg bringen will.