In der heutigen Zeit ist es keineswegs selten, dass mehr und mehr Menschen an einer Intoleranz leiden. Die einen haben Probleme mit Milchprodukten, andere wiederum haben Probleme mit Fructoseprodukten. Einer der bekanntesten und weit verbreiteten Intoleranzen ist die Laktoseintoleranz. Diese kommt sehr oft bei Menschen vor. Ebenso sieht man deutlich, dass es selbst in Supermärkten mehr und mehr Ersatzprodukte gibt, die Betroffene zu sich nehmen können. Es gibt mittlerweile sogar Medikamente, die bei einer Laktoseintoleranz helfen sollen.
Bei einer Fructoseintoleranz hingegen geht es um eine Unverträglichkeit mit dem Fruchtzucker, der ebenso in vielen Lebensmitteln enthalten ist. Fruchtzucker ist eigentlich in fast allen Gemüsesorten, Früchten und auch in vielen Getreideprodukten enthalten. Auch in Süßwaren und vor allem in vielen süßen Getränken ist mittlerweile ein großer Anteil an Fructose enthalten.

Die zwei verschiedenen Ausprägungen der Fructoseintoleranz

Wer sich mit der Thematik der Fructoseintoleranz befasst wird schnell erkennen, dass es verschiedene Ausprägungen dieser Unverträglichkeit gibt. Zwei dieser Ausprägungen sind heute keine Seltenheit mehr. Dabei geht es um den Typ 1, der als intestinale Fructoseintoleranz bekannt ist und um den Typ 2, der als hereditäre Fructoseintoleranz definiert wird.
Die erste Form ist einer der häufigsten Arten, die unter den Menschen vorkommt. Menschen, die unter den Typ 1 fallen beruhen auf einem Defekt im Transportsystem des Dünndarms und haben deshalb Probleme mit Fructosehaltigen Lebensmitteln.

Menschen, die unter die Kategorie Typ 2 fallen leiden an einer seltenen Störung des Fructose-Stoffwechsels. Diese Störung ist eher selten und kommt nicht häufig vor. Die meisten Menschen leiden bereits seit der Geburt unter dieser Störung.
Die Sorbit-Unverträglichkeit zählt ebenfalls zu den weiteren Ausprägungen. Bei allen Ausprägungen der Unverträglichkeit ist es jedoch wichtig, diese erst einmal von einem Spezialisten abklären zu lassen. Der Hausarzt kann einem dabei bereits helfen und Tests machen, ob eine Fructoseunverträglichkeit gegeben ist.

Doch wie lebt man eigentlich damit?

Viele Menschen stellen sich selbst heute noch die Frage, wie man mit einer Fructoseintoleranz eigentlich leben kann. Schließlich muss man seinen Lebensstil und die eigenen Essgewohnheiten auch in dem Bereich ändern, um eben weitere Probleme durch die Intoleranz vermeiden zu können. Wichtig dabei ist, dass gezielt darauf geachtet wird, dass eine Ernährungsumstellung geschieht und auf die entsprechenden Lebensmittel verzichtet wird.

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