Ganz gleich, ob Sie Gold in Form von Münzen, Barren, Schmuck oder Zahngold verkaufen möchten – einige Kniffe sollten Sie kennen. Ansonsten kann es schnell passieren, dass ein allzu findiger Käufer Profit aus Ihren Schätzen schlägt und Sie weniger aus dem Verkauf herausholen als möglich wäre. Dabei ist der erfolgreiche Verkauf von echtem Gold eigentlich ein großer Grund zur Freude.

Gold beim Händler verkaufen und Identität nachweisen

Wenn Sie nach einem seriösen Händler suchen, dann können Sie sowohl im Internet als auch vor Ort Erfolg haben. Wichtig ist nur, zu wissen, dass viele Händler darauf bestehen, dass sich An- oder Verkäufer ausweisen. Das geschieht, bevor das Geschäft abgeschlossen wird. Bis zu einem gewissen Höchstbetrag – der regelmäßig verändert wird – dürfen in Deutschland auch Dinge mit gewissem Wert ohne den Identitätsnachweis durchgeführt werden.

Dass sich die Firmen absichern möchten, ist vollkommen verständlich. Dennoch wäre es ärgerlich, wenn der Kauf bei Dein-Goldankauf oder anderen seriösen Händlern an diesem Schritt scheitert. Die Transaktion sauber zu dokumentieren, soll dagegen helfen, dass Geldwäsche betrieben wird. Die Maßnahme kommt also der Gesellschaft letztlich zugute. Trotzdem dürfen die personenbezogenen Daten nicht weitergegeben werden.

Verkaufswert bestimmen

Beim Verkauf von Gold kommt es natürlich vor allem darauf an, einen möglichst hohen Verkaufswert zu erzielen. Um hier auf Nummer sicherzugehen, sollten Sie gleich verschiedene Angebote einholen und miteinander vergleichen. Generell richtet sich der Wert in erster Linie nach dem Gewicht oder dem tatsächlichen Goldanteil. Handelt es sich um Münzen mit einem gewissen Sammelwert oder um Schmuck einer bekannten Marke, so sieht die Sache natürlich anders aus. Hier kann teilweise ein Vielfaches des Goldwertes verlangt werden.

Bevor Sie das Gold verkaufen, sollten Sie es auf einer digitalen Feinwaage abwiegen. Falls Sie keine besitzen, aber hin und wieder feine Dinge abwiegen wollen, kann sich die Anschaffung auch für Privathaushalte lohnen. Die Waagen kosten nur ein paar Euros und funktionieren dennoch genau. Weicht das angebliche Gewicht des Goldes laut Händler zu sehr von Ihren eigenen Ergebnissen ab, so sollten Sie das Gold entsprechend nicht verkaufen.

Gold an Privatmenschen verkaufen

Natürlich müssen Sie Ihr Gold nicht an professionelle Händler verkaufen. Handelt es sich zum Beispiel um Bruchgold oder Altgold, so wird kaum ein privater Mensch diesen Schmuck abnehmen. Manchmal sind Hobby-Goldschmiede auf der Suche nach günstigem Gold und Sie könnten hier Glück haben. Ansonsten verkauft sich Goldschmuck sehr gut auch auf dem Privatmarkt. Allerdings droht hier die Gefahr, dass Sie von einem ominösen Unbekannten betrogen werden.

Wenn Sie Ihr Gold online an Privat verkaufen wollen, dann sollten Sie das über einen Treuhandservice tun. Kommt Ihnen irgendetwas am Käufer komisch vor, so brechen Sie den Kauf lieber ab, bevor Sie betrogen werden. Achten Sie außerdem darauf, dass Gold ab einer bestimmten Summe nur noch mit einem speziellen Wertversand verschickt wird. Nicht alle Versandunternehmen kommen für den Verlust einer Sendung auf, wenn Gold darin enthalten war. Achten Sie hier auf das Kleingedruckte.

Wer keine Lust hat, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und ein gewisses Risiko einzugehen, der sollte auf den Privatverkauf gänzlich verzichten. Außerdem wichtig: Goldmünzen sowie Goldbarren gelten als Kapitalanlage und der Verkauf kann entsprechend versteuert werden. Informieren Sie sich daher sicherheitshalber bereits im Voraus über die entsprechenden Freigrenzen und geben Sie den Verkauf ggf. in der Steuererklärung an. In Deutschland muss aktuell keine Steuer auf Gold bezahlt werden, wenn es mindestens ein Jahr in Ihrem Besitz war.

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