Sicher gibt es viele Unternehmer, die davon träumen, einen millionenschweren Deal mit einem asiatischen Unternehmen zu schließen. Dem Schweizer Shooting-Star Martin Schranz ist dieser Erfolg unlängst gelungen: Als Hauptaktionär und Gründer der GSD Master AG fädelte er einen Software-Deal mit einem japanischen Unternehmen ein. Die Summe beläuft sich auf 26,5 Millionen Euro!

Worum geht es bei diesem Deal?

Bei der Entwicklung seiner innovativen Software hatte Martin Schranz den asiatischen Markt von Beginn an fest im Blick. Das Produkt selbst wurde rund dreieinhalb Jahre lang entwickelt. Software-Spezialisten aus Polen, Frankreich, den USA und Singapur beteiligten sich am Entwicklungsprozess. Know-how aus der Schweiz und anderen europäischen Ländern floss in den Prozess direkt mit ein.
Zum Hintergrund der GSD Master AG ist zu bemerken, dass es sich bei diesem Schweizer Unternehmen um den Betreiber eines weltweit erfolgreichen Affiliate-Netzwerks handelt. Durch die hohe Nutzerzahl ist es dem Unternehmen möglich, eng mit den Affiliates zusammenzuarbeiten und Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge der Kunden direkt in die Weiterentwicklung des Produkts einfließen zu lassen. So entsteht eine Dynamik, die der GSD Master AG einen erheblichen Wettbewerbsvorteil verschafft.
Teil der Strategie von Martin Schranz war es, von Anfang an auf den Abschluss eines Software-Deals hinzuarbeiten. Mit dem nun eingefädelten Deal konnte der Unternehmer seinen Plan voll in die Realität umsetzen. Mit dem Verkauf der Software an ein japanisches Unternehmen fand das Projekt seinen erfolgreichen Abschluss.

Wie sich der Deal anbahnte

Der Verkauf des Software-Produkts vollzog sich in mehreren Schritten. Durch die Fokussierung auf den asiatischen Markt war Martin Schranz schon in einem frühen Stadium in der Lage, selbstbewusst auf internationalen Branchentreffen aufzutreten und die Neugierde auf sein Produkt zu wecken.
Das japanische Unternehmen, das das Produkt nun kaufte, investierte bereits Anfang 2017 eine erhebliche Summe in das Projekt, nachdem es in Las Vegas auf einem Meeting ASW von dessen fortgeschrittener Entwicklung hörte. Voraussetzung für die Investition war die Zusicherung eines Exklusivnutzungsrechts nach Abschluss des Deals.

Erfolgreich mit Big Data

Noch immer wissen viele europäische Unternehmen nicht, welche Vorteile Big Data bietet. Martin Schranz sah in den Web Summits im irischen Dublin und im portugiesischen Lissabon die Chance, sich im Bereich Big Data zu vernetzen und neue Möglichkeiten auszuloten. Als Business Angel und Investor suchte er gezielt nach Startups, die im Bereich Big Data tätig sind. Deren Daten, das Know-how und frische Ideen nutzte er zu Weiterentwicklung eigener Produkte.
Onlineshopping ist ein wichtiger Bereich, in dem mithilfe von Big Data erhebliche Wettbewerbsvorteile erzielt werden können. Dadurch, dass Kunden ganz gezielt das angeboten werden kann, was diese tatsächlich interessiert, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs. Affiliate Marketing, der Kernbereich der GSD Master AG, spielt hierbei eine besondere Rolle, da die Möglichkeit, Kunden Produkte von Drittanbietern anzubieten, eine ideale Abstimmung des Angebots auf die Interessen der Nutzer ermöglicht – unabhängig vom limitierten Sortiment eines einzelnen Shops.

Maßgeschneidert auf den asiatischen Markt

Dass der millionenschwere Softwaredeal mit einem japanischen Unternehmer zustande kommen konnte, verdankt Martin Schranz auch seiner klaren Fokussierung auf den asiatischen Markt. Zum Erfolgsrezept der Software gehören die Checkout- und Paymentprozesse, die auf die Bedürfnisse asiatischer Kunden maßgeschneidert sind. Die Software bindet die wichtigsten asiatischen Anbieter, zu denen unter anderem Asiapay, Red Dot Payment und Tenpay gehören, von Anfang an mit ein. Innovativ ist auch die Integration von Kryptowährungen: Neben Bitcoin, DASH und Ether werden sieben weitere Kryptowährungen eingebunden.
Die GSD Master AG investierte bei der Entwicklung der Software einiges in die Sicherheit. Unabhängige Hacker wurden damit beauftragt, in das System einzudringen. Dies gelang nicht.
Unternehmer wie Martin Schranz suchen die Zusammenarbeit mit asiatischen Märkten verstärkt: Insgesamt lässt sich in Asien ein riesiger Markt mit wachsender Kaufkraft erschließen. Im Bereich Affiliate Marketing sind asiatische Unternehmen europäischen und amerikanischen Firmen oft weit überlegen. Dass Kryptowährungen in Asien derzeit boomen und mit großer Begeisterung aufgenommen werden, ist für Martin Schranz ein Beleg für die hohe Akzeptanz von Innovation – ein idealer Zustand also, wenn man mit innovativen Produkten neue Märkte erschließen möchte.

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