Heizöl ist nach wie vor einer der günstigsten Brennstoffe, um das eigene Zuhause mollig warm zu beheizen. Auch, wenn der Ruf nach erneuerbaren Energien derzeit nicht nur in der Politik immer lauter wird, vertrauen viele Bürger im Rhein-Neckar-Kreis auf den altbewährten Heizöltank im eigenen Garten.

Viele Mietshäuser, die nach 1978 gebaut wurden, sind bereits mit einer Fernwärmeheizung ausgestattet. Dennoch werden in der Rhein-Main-Gegend noch mehr als 30 Prozent aller Haushalte mit Heizöl versorgt.

Nicht zuletzt aufgrund der niedrigen Kosten für das Heizen, erfreut sich diese Art der Beheizung in Teilen der Bevölkerung immer noch großer Beliebtheit. Es kann jedoch an alten, in die Jahre gekommenen Heizöltanks zu Schwachstellen kommen.

Schlimmstenfalls tritt Heizöl aus, was zu schweren Schäden in der umliegenden Natur führen kann. Eine Heizölanlage sollte daher nicht nur regelmäßig von einer Fachfirma des Vertrauens gewartet werden, auch der Öltank muss in wiederkehrenden Abständen auf Mängel untersucht werden.

Wie lässt sich Heizöl umweltschonend Lagern?

Es gibt ganz unterschiedliche Arten, Heizöl für die eigene Verwendung zu lagern. Üblich sind Tanks im Keller, in der Garage, draußen vor dem Haus im Erdreich eingelassen, oder einfach Kunststofftanks, welche im Garten, in einem abgetrennten Bereich aufgestellt werden. Steht der Öltank möglichst nahe an dem Heizmodul der Ölheizung, kann es zu Energieeinsparungen kommen, da mit einem geringeren Druck gearbeitet werden kann, als wenn weite Strecken durch verzweigte Rohrleitungen zurückgelegt werden müssen.

Außerdem sollte der Öltank gut erreichbar sein und sich bei einer Öl-Lieferung leicht befüllen lassen. Sind die Tanks im Boden eingelassen, können sie aufgrund der Feuchtigkeit im Boden, anfangen zu rosten. Ein Kunststofftank kann hier Vorzüge haben, dieser lässt sich zum Beispiel auch einfach oberirdisch aufstellen. Hier finden Sie ernst zu nehmende Tipps zur richtigen Heizöllagerung, damit es in Ihrem Eigenheim mit Ölheizung stets sicher und schadstoffarm zugeht.

Eigentümer müssen im Übrigen stets gewährleisten, dass die Umwelt durch Beschädigungen, sprich austretendes Heizöl nicht belastet wird, daher sollten alle Komponenten gut gepflegt und instandgehalten werden.

Heizkosten: Vergleich der unterschiedlichen Heizarten, welche in Deutschland geläufig sind

Es gibt verschiedene Arten, die eigene Wohnung zu beheizen. Neben Heizöl und Fernwärme gibt es immer noch Haushalte, die mit Gas kochen und heizen. Ein gasbetriebener Durchlauferhitzer sorgt in diesen Wohnungen für warmes Wasser, es werden keine Wassertanks benötigt.

Wer keinen Gasherd betreiben möchte, kann sich von einem Elektriker einen Starkstromanschluss legen lassen, sodass trotz Gasheizung ein Elektroherd in der Wohnung benutzt werden kann. Kochen mit Gas ist in Großküchen geläufig und bietet viele Vorteile gegenüber strombetriebenen Herden, jedoch entstehen beim Kochen mit Gas auch Dämpfe, welche sich an den Wänden der Küche niederschlagen.

Die unterschiedlichen Arten zu heizen erzeugen auf den Quadratmeter gesehen verschieden hohe Heizkosten. Die folgenden Angaben beziehen sich auf ein Mehrfamilienhaus mit einer Gesamtfläche von 500 bis 1.000 Quadratmeter, umgerechnet auf ein Eigenheim können die Angaben leicht schwanken.

Die bequeme und komfortable Fernwärme schlägt mit satten 12,80 Euro zu Buche, für das Beheizen mit Erdgas fallen pro Quadratmeter etwa 11,30 Euro im Jahr an. Heizöl produziert etwas geringere Kosten von durchschnittlich 10,70 Euro, während nachhaltiges Heizen mit Holzpellets lediglich 9,60 Euro je Quadratmeter verbraucht. Am billigsten ist das Heizen mit Holzscheiten, zum Beispiel in einem offenen Kamin, welches lediglich 6,70 Euro pro Quadratmeter auf das Jahr gesehen verbraucht.

Was beeinflusst den Preis für die Heizkosten?

Neben dem Energieträger ist natürlich auch das jeweilige Heizverhalten in den Haushalten ausschlaggebend für die tatsächlich entstehenden Heizkosten. Bei Fernwärme, aber auch bei Ölheizungen, kann besonders sparsam geheizt werden, wenn die Räume im Winter nie vollständig auskühlen.

Wer also während eines kurzen Stoßlüftens die Heizung vollständig ausschaltet, benötigt für die anschließende Erwärmung mehr Energie, als wenn er die Heizung für diesen Moment angeschaltet lässt. Wer in geheizten Räumen mit offenem Fenster schläft, verschwendet unnötig Energie, was sich auch negativ auf die Heizkosten auswirkt.

Ungünstig und teuer ist es ebenfalls, morgens die Heizung auszuschalten, wenn das Haus verlassen wird und erst abends wieder einzuschalten. Wesentlich sparsamer ist das Heizen, wenn über ein Thermostat an der Heizanlage ein Mittelwert bestimmt wird, welcher den ganzen Tag über aufrechterhalten wird.

Ein entsprechender Temperaturregler kann auch nachgerüstet werden und hilft dabei, auf Dauer Heizkosten zu sparen. Für Menschen, die nicht mit erneuerbaren Energien heizen möchten, kann sich der Einbau oder die Sanierung einer Heizölanlage, gemessen an den zu erwartenden Heizkosten pro Jahr, durchaus lohnen.

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