Mainfranken / Main-Rhön: Deutlich weniger neue Eigenheime

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In der Region werden zu wenig neue Eigentumswohnungen gebaut. Das Pestel-Institut spricht von einer „Eigenheim-Flaute“.

Situation in Mainfranken

Demnach sind in den Landkreisen Würzburg, Kitzingen und Main-Spessart im vergangenen Jahr nur 588 Wohnungen in neu gebauten Ein- und Zweifamilienhäusern entstanden. Laut einer Studie des Pestel-Instituts waren es zwischen den Jahren 2020 und 2022 noch 885 pro Jahr.

Durch den Rückgang seien der regionalen Wirtschaft im vergangenen Jahr fast 190 Millionen Euro an Umsatz entgangen.

Situation in Main-Rhön

In der Region Main-Rhön mit Stadt und Landkreis Schweinfurt und den Kreisen Bad Kissingen und Haßberge waren es 443 Wohnungen neue Wohnungen. Zwischen den Jahren 2020 und 2022 waren es hier noch 675 im Jahr. Hier läge der entgangene Umsatz für die regionale Wirtschaft bei über 150 Millionen Euro.

Nicht enthalten sind in der Studie Zahlen für die Stadt Würzburg und den Landkreis Rhön-Grabfeld.

Wunsch nach mehr Förderung

Die Umsätze durch die Bau-Flaute treffen vor allem Bauunternehmen, Handwerksbetriebe sowie Architekten und Planer. Das Institut fordert mehr staatliche Förderung, um Wohneigentum auch für Haushalte mit mittleren Einkommen wieder bezahlbar zu machen.

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