Mainfranken: Region ist keine Blitzhochburg

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In keiner anderen Region in Bayern hat letztes Jahr so selten der Blitz eingeschlagen wie in der Stadt Schweinfurt. Das zeigt der neue Blitz-Atlas des Infodiensts ALDIS für das Jahr 2025. Auch im bundesweiten Vergleich zählt die Stadt damit zu den 15 blitzärmsten Regionen Deutschlands.

Im vergangenen Jahr wurden dort rechnerisch nur 0,08 Blitzeinschläge pro Quadratkilometer erfasst. Zum Vergleich: In Kaufbeuren, der „Blitzhauptstadt“ Deutschlands, wurden 1,23 Blitze pro Quadratkilometer registriert. Damit lag der Wert rund 15-Mal so hoch.

Blick in den Rest der Region

Auch im Rest der Region blieb es insgesamt eher ruhig. In den Landkreisen Main-Spessart und Schweinfurt wurden nur rund 0,19 beziehungsweise 0,2 Blitze pro Quadratkilometer erfasst.  In den Landkreisen Kitzingen und Würzburg lagen die Werte mit 0,27 und 0,28 etwas höher.

Am häufigsten blitzte es im regionalen Vergleich in der Stadt Würzburg – dort wurden 0,45 Blitze pro Quadratkilometer gemessen.

Blitzarmes Jahr

Laut ALDIS war 2025 insgesamt ein eher blitzarmes Jahr. Blitze entstehen vor allem bei warmem und feuchtem Wetter. 2025 war es aber oft entweder zu trocken oder zu kühl – deshalb gab es auch weniger Gewitter in der Region.

Trotz des insgesamt ruhigen Jahres kam es vereinzelt zu großen Gewitterschäden. So schlug im Juli ein Blitz in den Turm der Nikolauskapelle im Giebelstadter Ortsteil Eßfeld ein und löste einen größeren Feuerwehreinsatz aus. In Himmelstadt wurde wenige Tage später ein Einfamilienhaus getroffen.

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