Ochsenfurt: Politik will sich für Danone-Standort stark machen

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Nach der angekündigten Schließung des Danone-Werks in Ochsenfurt ist die Betroffenheit in der Region groß – auch in der Politik. Daher haben sich nun zahlreiche Politiker aus der Region unter anderem mit Danone-Vertretern zusammengesetzt, um nach Lösungen für den Standort zu suchen. Das teilt das Landratsamt jetzt mit.

So regten die politischen Vertreter unter anderem an, den Logistikstandort auszubauen – im Gegenzug sagten sie zu, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu überdenken. So wollen sie Lösungen finden, wie die Strom- und Produktionskosten gesenkt werden können oder wie der Bürokratieabbau vorangetrieben werden kann. Außerdem wollen sie sich um Wirtschaftsförderungen bemühen.

Mit dabei waren unter anderem Ochsenfurts Bürgermeister Peter Juks, Landrat Thomas Eberth, die vier Landtagsabgeordneten aus dem Landkreis Würzburg sowie die beiden Bundestagsabgeordneten Hülya Düber und Bernd Rützel.

Schließung des Werks Ende 2026

Ende 2026 will der Lebensmittel-Riese Danone sein Milchwerk in Ochsenfurt schließen. 230 Beschäftigte verlieren ihren Job. ​Dieser Schritt wird mit gestiegenen Kosten und einer geringeren Auslastung begründet. Außerdem habe sich das Konsumverhalten der Menschen verändert.

Danone hat unterdessen ein Bündel an Maßnahmen für die Beschäftigten entwickelt – von der Suche nach passenden Stellen im Schwesterwerk in Fulda und in der Region, über zielgerichtete Weiterbildungsmaßnahmen bis hin zu einer Transfergesellschaft, die die Beschäftigung der Mitarbeitenden bis ins vierte Quartal 2027 sichere.

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