Würzburg: Keine Bagger in Sicht – Kritik an Stillstand bei UKW-Erweiterung

Eigentlich sollten schon seit 2025 die Bagger in Grombühl rollen: Auf dem Gelände des Uniklinikums sind eine neue Kopfklinik und ein neues Zentrum „Frauen-Mutter-Kind“ geplant. Doch daraus wurde bislang nichts – die Planungen kommen nur schleppend voran. Das kritisieren die drei unterfränkischen Landtagsabgeordneten Kerstin Celina und Patrick Friedl (Grüne) sowie Volkmar Halbleib (SPD).
Für das Projekt fehlen weiterhin verbindliche Beschlüsse. Dabei müsste die Staatsregierung den Neubau offiziell genehmigen und die nötigen Gelder im Haushalt freigeben. Nach Angaben der Abgeordneten weicht sie jedoch konkreten Antworten aus und nennt weder klare Gründe für die Verzögerungen noch verlässliche Angaben zu Kosten oder Zeitplan.
Dabei sei die Erweiterung dringend nötig: Viele Gebäude am Uniklinikum sind veraltet, zu klein und technisch kaum noch anzupassen. Moderne Medizin braucht kurze Wege und eng verzahnte Fachbereiche – etwa bei Schlaganfällen oder Risikogeburten. Die neuen Zentren sollen Abläufe verbessern, die Behandlung sicherer machen und das Klinikum fit für die Zukunft aufstellen.