Mainfranken: Trotz Warnung – Callcenterbetrüger wieder erfolgreich

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In dieser Woche haben Telefontrickbetrüger mal wieder in Mainfranken ihr Unwesen getrieben und sich als Polizisten oder Ärzte ausgegeben. Ihr Ziel: Menschen unter Druck setzen und sie um ihr Erspartes bringen.   

​Trotz wiederholter Warnungen der Polizei sind zwei Seniorinnen auf die Masche reingefallen und haben Bargeld sowie Wertgegenstände übergeben. Jetzt ermittelt die Kripo.  

​Bereits am Montag ist eine Seniorin aus dem Marktstefter Ortsteil Michelfeld von Betrügern kontaktiert worden. Sie gaben sich als Polizeibeamte aus und behaupteten, ihre Tochter sei schwer erkrankt.  

​Unter diesem Vorwand brachten sie die Frau dazu, Wertgegenstände an ihrer Haustüre an einen Unbekannten zu übergeben – angeblich für eine dringend notwendige medizinische Behandlung.  

​Am Dienstagnachmittag wurde dann eine Rentnerin in Sommerhausen zum Ziel. Bei ihr gaben sich die Unbekannten als Ärzte aus und täuschten vor, ihre Tochter befinde sich in einer akuten Notsituation.  

​Auch diese Frau übergab Geld und Wertsachen für vermeintlich lebensnotwendigen Medikamente.  

​Gegen 17 Uhr holte ein Unbekannter die Beute in die Gartenstraße ab – verpackt in einem Stoffbeutel.  

​In dieser Zeit fiel eine Person auf, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnte. 

​Der Unbekannte kann wie folgt beschrieben werden:  

  • ​Männlich, zwischen 25 und 30 Jahre alt  
  • ​Etwa 1,75m groß mit kräftiger Statur  
  • ​Er hatte schwarze, lockige Haare und einen Schnurrbart  
  • ​Dabei trug er eine schwarze Hose, ein dunkelrotes Oberteil und eine schwarze Jacke 

​Wer etwas beobachten konnten wird dringend gebeten, sich unter der Tel.: 0931/457-1732 bei der Polizei zu melden.  

​Die Beamten warnen weiterhin vor der Masche der Trickbetrüger und verweisen auf ihre Präventionskampagnen. ​ 

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