Würzburg: Iraner hoffen auf politischen Umbruch

Am Wochenende hat sich die Situation im Nahen Osten schlagartig verschärft. Isreal und die USA befinden sich im Krieg mit dem Iran – dabei wurde auch das geistliche Oberhaupt Ali Chamenei getötet.
Nun hoffen zahlreiche Iraner auf einen politischen Umbruch – auch in Würzburg, bestätigt ein Mitglied der Deutsch-Iranischen-Gesellschaft in der Stadt. Schließlich war die Herrschaft im iranischen Regime unter Chamenei seit Jahrzehnten von Unterdrückung und Terror geprägt.
Aktuell sei die Lage für die in Würzburg lebenden Iraner allerdings nur schwer auszuhalten. Vor allem, weil sämtliche Kommunikationsmöglichkeiten abgeschnitten seien: Weder per Telefon noch übers Internet sei eine Kontaktaufnahme zu Familien und Freunden in der Heimat möglich.
Nichtsdestotrotz: Bei vielen wachse nun die Hoffnung auf ein besseres und freieres Leben im Iran, sobald der Krieg zu Ende ist.
Laut Stadt sind in Würzburg rund 340 Iraner gemeldet.