Unterfranken: Klimawandel könnte Landwirtschaft grundlegend verändern

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Oliven, Mandeln oder sogar Reis aus Franken – was heute ungewöhnlich klingt, könnte laut einer neuen Studie der Universität Würzburg durch den Klimawandel Realität werden. Höhere Lagen wie Spessart oder Rhön könnten bis Ende des Jahrhunderts ähnliche Bedingungen wie Norddeutschland haben, tiefer gelegene Täler um Würzburg sogar wie Norditalien oder Südwestfrankreich.

Für die Landwirtschaft bedeutet das: Gerste, Zuckerrüben oder Futterpflanzen könnten an Bedeutung verlieren, während Weizen, Roggen, Mais, Raps und Wein wichtiger werden. Auch neue Kulturen wie Pfirsiche, Oliven, Mandeln oder sogar Reis wären theoretisch möglich – wenn Wasser und Technik stimmen.

Die Umstellung ist allerdings anspruchsvoll: Neue Pflanzen erfordern Know-how, angepasste Technik und sichere Vermarktungswege. Außerdem bleiben extreme Wetterereignisse ein Risiko.

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