Handball: Würzburger Wölfe wollen nicht aufsteigen

Die Würzburg Wölfe werden auch in der kommenden Saison in der dritten Handball Bundesliga an den Start gehen, egal wie erfolgreich die laufende Saison zu Ende geht. Die Würzburger haben darauf verzichtet, eine Lizenz für die zweite Liga zu beantragen, sie wäre Voraussetzung für einen Aufstieg.
Die Entscheidung sei vor dem Hintergrund des anstehenden Kaderumbruchs getroffen worden. Mehrere langjährige, prägende Spieler werden ihre aktive Karriere beenden. Zwei Spieler haben ihren Abschied angekündigt, bei drei weiteren Spielern ist unklar, ob sie bleiben. Ein solcher Kaderumbruch brauche Zeit und eine nachhaltige Planung, so die Verantwortlichen in Rimpar.
Längerfristiges Ziel bleibe aber auch weiterhin die Rückkehr in die zweite Liga. Der Verein könne dort von höheren TV-Geldern und einer höheren Attraktivität für Sponsoren profitieren. In einer Saison des Umbruchs wäre ein Aufstieg aber ein zu hohes finanzielles Risiko.
Die Würzburger sind aktuell fünfter in der Tabelle. Sportlich ist Platz zwei in Reichweite, der berechtigt zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur zweiten Liga.