Unterfranken: Immobilen-Schwemme durch Baby-Boomer?

In Unterfranken könnten in den kommenden Jahren viele Häuser auf den Markt kommen. Grund sind die sogenannten Babyboomer – die geburtenstarken Jahrgänge zwischen 1946 und 1964. Sie besitzen einen großen Teil der Häuser und kommen nun in ein Alter, in dem sie diese abgeben oder vererben.
In der Region Main-Rhön besitzt diese Generation zwischen 27,6 Prozent der Eigenheime in den Kreisen Haßberge und Schweinfurt und 30,6 Prozent im Landkreis Bad Kissingen.
In Mainfranken sind es zwischen 28 Prozent der Eigenheime im Landkreis Main-Spessart und 30 Prozent im Kreis Würzburg.
Das berichtet die Bild unter Berufung auf das Immobilienportal Jacusa. Experten prognostizieren: Wenn viele Eigentümer gleichzeitig ihre Häuser verkaufen oder vererben, könnte es zu einem Überangebot und sinkenden Preisen kommen. Besonders betroffen ist der ländliche Raum, wo weniger junge Menschen nachrücken.