Würzburg: Höhenretter üben im Neumünster und an der Marienkapelle

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Normalerweise sind Kirchen ein Ort der Stille und der Andacht – als Übungsort für die Feuerwehr dienen sie eher selten. In Würzburg war aber genau das jetzt der Fall: Im Neumünster haben sich Feuerwehrleute rund 40 Meter aus einer Klappe in der Kuppel abgeseilt. An der Marienkapelle wurde eine Person vom Glockenturm auf einer Trage die Fassade entlang zum Unteren Markt heruntergelassen.

Die Übung war gezielt für das Höhenrettungsteam der Würzburger Berufsfeuerwehr. Angenommen wurde ein Unfall beispielsweise bei Arbeiten am oder auf dem Dach einer Kirche oder am Glockenstuhl.

Ein solcher Fall ist zwar eine Seltenheit, gleichzeitig stellen Kirchen für die Retter ganz besondere Herausforderungen. Denn die Dächer und Dachstühle sind oft nur durch enge Luken oder schmale Treppen zu erreichen. Für die Bergung von Verletzten wiederum sind sie oft zu eng, so dass nur das Abseilen aus großer Höhe als Rettungsmöglichkeit bleibt.

Fotos: André M. / Funkhaus Würzburg

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