Rhön: Aus Heckenschnitt sollen Wärme und Pflanzenkohle werden

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Was heute beim Heckenschnitt übrig bleibt, könnte künftig als Rohstoff genutzt werden: In der Rhön wird aktuell daran gearbeitet, aus dem Holz von Feldhecken Wärme und Pflanzenkohle zu gewinnen. Bei einer Veranstaltung in Hilders haben Vertreter aus Naturschutz, Landwirtschaft und Forschung entsprechende Möglichkeiten vorgestellt.

Eine von der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt mitentwickelte Pyrolyseanlage soll dabei helfen. Das ist vereinfacht gesagt eine Anlage, die Pflanzenmaterial unter sehr wenig Sauerstoff erhitzt.

Dabei entstehen Wärme und Pflanzenkohle. Die Wärme könnte zum Heizen genutzt werden, die Pflanzenkohle unter anderem in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen.

Hintergrund ist die Pflege der Feldhecken: Ihr Schnittgut verursacht bisher häufig Entsorgungskosten. Künftig könnte daraus stattdessen ein regional nutzbarer Wertstoff werden.

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