Unterfranken: Bundesweiter Warntag findet statt 

 — © Foto: pixabay.com
Foto: pixabay.com

Für viele Menschen in Unterfranken dürfte es keine Überraschung mehr sein, wenn am Donnerstag die Sirenen und Handys plötzlich laut aufheulen – am Vormittag findet wieder der bundesweite Warntag statt. 

Ab 11 Uhr werden die verschiedenen Warnsysteme getestet und damit auf ihre Funktion überprüft. Ziel ist es, im Ernstfall schnell und zuverlässig vor Gefahren warnen zu können. 

Warnung auf verschiedenen Kanälen 

Dafür werden auch in weiten Teilen der Region Sirenen ausgelöst. In Schweinfurt sind zwei Signale im Abstand von rund 45 Minuten vorgesehen: Zuerst ein auf- und abschwellender Heulton als Warnung, später ein einminütiger Dauerton zur Entwarnung.  

In Würzburg dürfte es dagegen verhältnismäßig ruhig bleiben – im Stadtgebiet gibt es keine Sirenen mehr. Anders sieht es im Landkreis Würzburg aus: Dort beteiligen sich insgesamt 26 Kommunen am Probealarm – darunter Veitshöchheim, Rimpar und Rottendorf. 

Im Landkreis Kitzingen wird es in diesem Jahr beispielsweise in Volkach, Prichsenstadt, Mainstockheim, Dettelbach und Iphofen laut.

Gleichzeitig werden auf den Handys Cell Broadcast und Warn-Apps wie NINA, KATWARN und BIWAPP getestet. Die Entwarnung wird gegen 11:45 Uhr erwartet – über Cell Broadcast gibt es allerdings keine Entwarnung. 

Wichtig: Radio einschalten 

Die Warnsysteme sollen im Ernstfall auch darauf hinweisen, das Radio einzuschalten und auf amtliche Durchsagen zu achten. Dort gibt es weitere Informationen und Anweisungen. Der Warntag ist nur ein Test – für die Bevölkerung besteht keine Gefahr. 

Das könnte Dich auch interessieren

Foto: Sascha SchneiderWürzburg: Handwerk blickt skeptischer nach vornDie Stimmung im unterfränkischen Handwerk hat sich leicht verschlechtert. Im dritten Quartal bewerten zwar fast 80 Prozent ihr Geschäftslage als gut oder befriedigend, im Sommer oder vor einem Jahr waren das aber noch mehr. Nach Angaben der Handwerkskammer belasten vor allem gestiegene Einkaufspreise die Unternehmen. Gleichzeitig leeren sich die Auftragsbücher: Die Betriebe haben im Schnitt Foto: pixabay.comUnterfranken: Kommunalpolitiker fordern in offenem Brief Millionen-Hilfe vom FreistaatKommunalpolitiker aus ganz Unterfranken haben sich mit einem offenen Brief an Ministerpräsident Markus Söder gewandt. Sie fordern finanzielle Unterstützung vom Freistaat. Hintergrund ist die geplante Erhöhung der sogenannten Bezirksumlage.  Der Bezirk Unterfranken bekommt Geld von den Städten und Landkreisen, um seinen Pflichten im Bereich wie Soziales und Kultur nachzukommen.  Allein auf die Stadt Würzburg könnten Mehrkosten von bis Foto: pixabay.comUnterfranken: Ermittlungen wegen illegaler Abfall-ExporteEine Firma aus Unterfranken steht wegen mutmaßlich illegaler Geschäfte mit Gipsabfällen im Visier tschechischer Behörden. Die Abfallfirma soll laut Recherche von CORRECTIV, dem Verlag Nürnberger Presse und der Main-Post seit Jahren Gipsmüll aus mehreren Bundesländern nach Tschechien vermittelt haben. Vorgeschrieben ist in Deutschland, dass Gips recycelt wird, damit eine Wiederverwendung möglich ist. Das Unternehmen soll Bild: Roland 4D Pippes / PixabayUnterfranken: Zeitumstellung kann Schlafrhythmus störenEine Stunde länger schlafen klingt gut – trotzdem kann die Umstellung auf die Winterzeit unseren Schlaf durcheinanderbringen. In der Nacht zum Sonntag werden die Uhren von drei Uhr auf zwei Uhr zurückgestellt.  Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag der AOK Bayern berichten 57 Prozent der Befragten von wiederkehrenden oder anhaltenden Schlafproblemen. Auf Unterfranken übertragen wären
expand_less