Schweinfurt: Rund 1.000 Beschäftigte protestieren bei ZF

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Hunderte Schuhpaare haben am Montag vor den ZF-Werken in Schweinfurt an Arbeitsplätze erinnert, die in der Region verloren gegangen sind. Rund 1.000 Beschäftigte haben sich bei zwei Kundgebungen vor Werk Nord und Werk Süd am bundesweiten Aktionstag der IG Metall beteiligt. 

Nach Angaben der Gewerkschaft sind in der regionalen Auto- und Zulieferindustrie seit 2023 rund 5.000 Arbeitsplätze weggefallen, weitere 2.500 Stellen seien derzeit angekündigt. Beteiligt waren auch Betriebsräte von SKF Automotive, Preh, Lisi Automotive und Fränkische Industrial Pipes. Die Aktionen in Schweinfurt waren Teil eines bundesweiten IG-Metall-Aktionstags mit mehr als 200 Aktionen an rund 80 Geschäftsstellen. 

Die IG Metall fordert von den Unternehmen Investitionen und langfristige Perspektiven für die Standorte. Sie verweist dabei auch auf ZF: Dort seien ursprüngliche Pläne, die Eigenfertigung für die Elektromobilität aufzugeben, inzwischen verändert worden. Gleichzeitig sollen aber auch dort weiter Arbeitsplätze wegfallen. 

Foto: TV Mainfranken

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