Unterfranken: Herbstzeit ist auch Zeit der Wildunfälle

Der Morgen wird kühler, die Blätter bunt und die Straßen nass: Am Mittwoch beginnt offiziell der Herbst.
Autofahrer in Unterfranken müssen jetzt also wieder besonders aufmerksam sein, denn: Herbstzeit ist auch Wildwechsel- und Unfallzeit.
Besonders in der Morgen- und Abenddämmerung sind Rehe, Wildschweine und anderes Wild verstärkt auf den Straßen unterwegs. Jährlich kommt es im Freistaat zu über 44.000 Wildunfällen.
Autofahrer sollten also langsamer und vorausschauend fahren, vor allem an Waldrändern. Wie wichtig das ist, zeigt auch ein spektakulärer Wildunfall bei Unterspießheim vor zwei Monaten. Da wurde ein Reh nach einem Zusammenstoß mit einem Auto in den Gegenverkehr geschleudert und krachte in die Windschutzscheibe eines LKW. Der Fahrer wurde schwer verletzt.
Gleichzeitig verdoppelt sich der Bremsweg fast, wenn Autos auf nasser Fahrbahn unterwegs sind.
Es gilt also: Geschwindigkeit den Wetterverhältnissen anpassen und Licht einschalten. Außerdem sollten bald auch die Winterreifen aufgezogen werden – ganz nach dem Motto: Von O bis O (Oktober bis Ostern).