Schweinfurt: Interkulturelle Wochen kehren nach acht Jahren zurück

Schweinfurt bekommt nach acht Jahren wieder Interkulturelle Wochen. Vom 2. Oktober bis zum 2. November gibt es rund 50 Veranstaltungen. Vereine, Initiativen und andere Organisationen wollen dabei unterschiedliche Kulturen zeigen, Begegnungen ermöglichen und über Demokratie und Zusammenleben sprechen.
Grund für die Rückkehr ist unter anderem die Beteiligung der Stadt am Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Seit 2025 gibt es deshalb in Schweinfurt eine eigene „Partnerschaft für Demokratie“. Gemeinsam mit dieser wurde die Idee aufgegriffen, die Interkulturellen Wochen wieder ins Leben zu rufen.
Wie vielfältig Schweinfurt ist, zeigen auch aktuelle Zahlen der Stadt: Fast jeder zweite Einwohner hat eine ausländische oder zusätzlich zur deutschen eine weitere Staatsangehörigkeit. Rund 14.000 Menschen haben eine ausländische Staatsangehörigkeit, knapp 11.000 weitere besitzen zwei Staatsangehörigkeiten. Insgesamt sind 138 verschiedene ausländische Staatsangehörigkeiten vertreten.
Die Zahlen hat die Stadt auf Nachfrage dieser Redaktion mitgeteilt. Die Stadt weist allerdings darauf hin: Die 44 Prozent sind nicht der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund. Dieser liegt höher und wird statistisch anders erfasst. An Schweinfurter Grund- und Mittelschulen hatten zuletzt rund 77 Prozent der Kinder einen Migrationshintergrund.