Bad Kissingen/Schweinfurt: 8,1 Millionen Euro für neue Bioimplantate

Ein neues EU-Projekt soll künftig Bioimplantate für Menschen mit Knochenschäden schneller und günstiger herstellen. Mit dabei sind Forschende der THWS aus Bad Kissingen und Schweinfurt.
Das Projekt wird mit mehr als 8,1 Millionen Euro von der EU gefördert. Über vier Jahre soll eine weitgehend automatisierte Herstellung entwickelt werden. Dabei soll künstliche Intelligenz unter anderem die Qualität der gezüchteten Zellen überwachen.
Für Patienten könnte das langfristig interessant werden: Die Herstellung solcher Zell- und Gewebekonstrukte kostet bislang laut THWS mehr als 30.000 Euro pro Patient und ist sehr aufwendig.
Die THWS kümmert sich in dem europäischen Verbund vor allem um die Daten, die für die KI gebraucht werden, und verbindet die automatisierte Laboranlage mit der KI-Technik.