Unterfranken: Ermittlungen wegen illegaler Abfall-Exporte

Eine Firma aus Unterfranken steht wegen mutmaßlich illegaler Geschäfte mit Gipsabfällen im Visier tschechischer Behörden. Die Abfallfirma soll laut Recherche von CORRECTIV, dem Verlag Nürnberger Presse und der Main-Post seit Jahren Gipsmüll aus mehreren Bundesländern nach Tschechien vermittelt haben.
Vorgeschrieben ist in Deutschland, dass Gips recycelt wird, damit eine Wiederverwendung möglich ist. Das Unternehmen soll die Abfälle aber nach Tschechien gebracht haben, wo sie von Partnerunternehmen illegal in Steinbrüchen abgelagert worden sein sollen.
Die tschechische Umweltinspektion spricht von einem millionenschweren Geschäft. Die betroffene Firma weist die Vorwürfe den Berichten nach zurück.