Bamberg / Hammelburg: Bundeswehrsoldat wegen Corona-Impfung vor Gericht

Mehr als vier Jahre nach der verweigerten Corona-Impfung eines Bundeswehrsoldaten beschäftigt der Fall erneut die Justiz. Das Bayerische Oberste Landesgericht in Bamberg verhandelt am Freitag die Revision der Staatsanwaltschaft gegen zwei Freisprüche.
Der damals 36-jährige Oberleutnant hatte Anfang 2022 während eines Lehrgangs in Hammelburg und später in seiner Heimatkompanie die vorgeschriebene Corona-Impfung verweigert.
Das Amtsgericht Bad Kissingen und das Landgericht Schweinfurt sahen ihn nicht strafbar. Das Landgericht begründete dies unter anderem mit einer ernsthaft und nachhaltig geltend gemachten Gewissensentscheidung. Gegen das Urteil des Bayerischen Obersten Ladgerichts gibt es keine ordentlichen Rechtsmittel mehr.