Schönheitseingriffe finden immer häufiger statt

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In den vergangenen Jahrzehnten hat die Bereitschaft für Schönheitseingriffe stark zugenommen. Noch im Jahr 2010 konnte sich jeder sechste zwischen 16 und 65 Jahren einen entsprechenden Eingriff vorstellen, heute bereits jeder fünfte, wenn man einer Umfrage der Kaufmännischen Krankenkasse glauben schenken darf. Am meisten interessieren sich der Umfrage nach Frauen zwischen 30 und 44 Jahren für einen operativen Eingriff.

Maskenschutz begünstigt Eingriffe?

In Corona-Zeiten steigen weltweit die Anzahl an Schönheitseingriffen vermeldet die englische BBC. Das liegt insbesondere daran, dass viele, die bereits seit längerem mit dem Gedanken spielen sich „unters Messer zu legen“ diesen Schritt nun endlich gewagt haben. Auch der Maskenschutz könnte eine Rolle spielen, lassen sich so die Spuren des Eingriffs (etwa bei aufgespritzten Lippen) bis zum Abklingen hinter der Maske verstecken. Am häufigsten werden folgende Operationen vorgenommen:

  • Augenkorrekturen (32 Prozent)
  • Gesichtsstraffung (20 Prozent)
  • Korrektur eines Doppelkinns (17 Prozent)
  • Botox spritzen (14 Prozent)

Während sich vor 10 Jahren noch etwa 22 Prozent eine Brustvergrößerung wünschten, sind es heute nur noch fünf Prozent.

Unberechtigte Kritik an Operationen

Schönheitsoperationen werden zu Unrecht oft kritisiert. Die meisten Personen denken dabei zunächst an Fett absaugen, aufgespritzte Lippen oder Silikonimplantate. Dabei ist plastische Chirurgie aber nicht nur interessant für Personen, die ihren gottgegebenen Körper modifizieren, wie es die aktuelle Mode vorschreibt. Unabhängig von Modetrends und Co, gibt es einige Gründe, die für eine Schönheitsoperation sprechen:

  • optische Mängel können schnell und effizient beseitigt werden
  • das Wohlbefinden und das Selbstwertgefühl werden gestärkt, was auch das Privat- und Berufsleben beeinflusst
  • weniger emotionaler Druck
  • es lässt sich schnell eine enorme Gewichtsreduktion erreichen

Ursprünglich allerdings, wurde die ästhetische Chirurgie entwickelt um körperliche Beeinträchtigungen nach Unfällen oder Krankheiten zu behandeln. Neben den Vorteilen einer solchen Operation müssen selbstverständlich immer auch die Nachteile berücksichtigt werden.

Was bewegt Menschen zu einem operativen Eingriff?

Abgesehen von Fällen die einen Eingriff notwendig machen, etwa bei Unfällen, sind die Beweggründe für eine Schönheitsoperation vielfältig. Während die einen sich ein jüngeres Aussehen wünschen, stört den anderen ein kleiner Makel, etwa ein Muttermal. Die Gründe sind also so vielfältig, wie die Probleme der einzelnen Menschen. In der Regel ist es jedoch nicht der Fall, dass Personen, die sich durch einen Eingriff ein besseres Selbstwertgefühl erhoffen, auch tatsächlich glücklicher nach einem solchen Eingriff sind. Das liegt daran, dass sie sich in vielen Fällen anschließend einen neuen Makel vornehmen, den sie beseitigen müssen, um endlich glücklich zu sein. Optisch kann der Chirurg zwar etwas ändern, für die Psyche sind in der Regel andere Ärzte zuständig.

Es gibt also durchaus Gründe, die für einen operativen Eingriff sprechen, um optische Makel oder Einschränkungen zu beseitigen. Dennoch sollte man einen solchen Eingriff im Zweifel nicht übereilt vornehmen lassen und sich in einer professionellen Klinik, etwa Plastische Chirurgie Frankfurt, umfassend beraten lassen. Verschönerungsmaßnahmen sind immer persönliche und freiwillige Eingriffe, somit sind die Kosten auch komplett selbst zu bezahlen. Die Krankenkasse kann nur in Ausnahmefällen einen solchen Eingriff bezuschussen.

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