Ob hoch oder niedrig – Jeder sollte über seinen Blutdruck Bescheid wissen

Unser Blutdruck zeigt uns auf, mit welcher Druckgeschwindigkeit und Stärke das Blut durch unsere Blutgefäße fließt, wie viel unser Herz dazu leisten muss und wie stabil unser Gefäßwiderstand ist. Gemessen wird der Blutdruck in den größeren Arterien und normalerweise regelt ein gesunder Körper diesen Druck von ganz allein. Denn sobald das Blut durch den Herzschlag in die Blutgefäße gepumpt wird, durchwandert es über den Blutkreislauf über Arterien, Kapillaren und Venen sinkt der Blutdruck und der Kreislauf beginnt von vorne. Nun gibt es aber von Mensch zu Mensch Abweichungen, und während der eine einen eher recht hohen Blutdruck aufweist, plagt sich ein andere mit viel zu niedrigem Blutdruck durchs Leben. In beiden Fällen gibt es aber viele Möglichkeiten und Dinge, die man vorsorglich tun kann, um so für einen stabilen und optimalen Blutdruck und Blutkreislauf sorgen, kann.

Bluthochdruck (Hypertonie) und seine Folgen

Diese Frage stellen sich immer wieder Menschen, die feststellen, dass ihr Blutdruck nicht der Norm entspricht oder der plötzlich aus dem Ruder geraten ist. Viele Ursachen und Geschehnisse können den Blutdruck völlig aus seinem bisher unauffälligem Wertbereich locken. Zum einen können das gesundheitliche Veränderungen des Körpers ein und auch der Gemütszustand eines Menschen, die Lebenssituation und veränderte Lebensweise können dazu beitragen, dass der Blutdruck verrückt spielt. Stress, Alkohol und Nikotin beispielsweise, lassen den Blutdruck ebenso ansteigen, wie übermäßiges Essen von sehr fettreichen Lebensmitteln und zu vielen Kohlehydraten. Denn steigen die Fettwerte durch diese Ernährung im Blut (Cholesterin/HDL/LDL), steigt auch automatisch der Blutdruck. Die Blutgefäße verengen sich, da sich Fette beispielsweise auch an den Gefäßwänden absetzen und zu einem Engpass im jeweiligen Blutgefäß führen. Das Blut zirkuliert unter erhöhter Druckleistung, um diese „Baustelle“ überwinden zu können und einen reibungslosen Durchfluss des Blutes gewährleisten zu können. Und dass bei jedem Herzschlag aufs Neue. Der Blutdruck erhöht sich messbar und vor allem auch spürbar.

Ohrensausen, Schwindel und ein erhöhtes Druckgefühl im Brustkorb werden oftmals als erste Anzeichen eines hohen Blutdruckes wahrgenommen. Zudem verändert sich auch er Augeninnendruck. Wer einen hohen Blutdruck ignoriert, läuft Gefahr, dass das Herz dieser Dauerbelastung nicht mehr standhalten kann und es kann zu einem Herzinfarkt kommen. Wer also all diese Komponenten, die zu einem hohen Blutdruck führen können, weglässt, kann zumindest schon im Vorfeld einiges dafür tun, dass der Blutdruck möglichst im Normbereich (120/80) bleibt. Regelmäßige Selbstkontrollen des Blutdruckes durchzuführen, ist daher nicht verkehrt, um seine Werte immer im Blick zu haben. Ein gutes Blutdruckmessgerät sollte man in solchen Fällen auf grundsätzlich immer zur Hand haben können, um den aktuellen Blutdruck sofort und vor Ort auf schnellstem Weg messen und auswerten zu können.

Niedriger Blutdruck (Hypotonie) und seine Folgen

Eigentlich wäre der niedrige Blutdruck ein Garant dafür, dass Menschen an keinem Herzinfarkt erkranken können. Dies wäre aus medizinischer Sicht ein anatomisches Wunder. Denn wo kein außerordentlicher Druck in den Blutgefäßen herrscht, der wiederum durch eine erhöhte Pumpleistung des Herzens ausgeführt wird, kann auch kein hoher Druck gemessen werden. Menschen, die trotz Bewegung unmittelbar vor der Messung einen niedrigen Blutdruck (unter 100/70) zu kämpfen haben, müssen eher drauf achten, dass sie nie unterzuckert sind und möglichst viel trinken und sich gut bewegen. Außerdem sollte immer eine gute Sauerstoffzufuhr gewährleistet werden, denn wer mit niedrigem Blutdruck beispielsweise raucht, entzieht dem Blut Sauerstoff. Ist der Blutdruck niedrig, bekommen das diese Menschen unangenehm zu spüren. Schwindel, Übelkeit, und eine Art Atemnot stellen sich ein. Einige werden sogar ohnmächtig oder drohen umzukippen, weil eben der Kreislauf nicht mehr stabil genug bleiben kann. Grundsätzlich ist aber der niedrige Blutdruck für Blutgefäße und Organismus wesentlich gesünder, als der hohe Blutdruck, wenngleich er auch nicht zu niedrig sein sollte. Glücklicherweise ist es jedoch weitaus einfacher, seinen Blutdruck durch Ernährungsumstellungen, Sport, Bewegung, etc. etwas anzuheben – wesentlich einfacher jedenfalls, als Bluthochdruck wieder loszuwerden.

Das könnte Dich auch interessieren

Bild: RDNE Stock project auf Pexels.comEntrümpelung planen: So wird aus dem Räumen ein klarer AblaufEine Wohnung soll übergeben werden, ein Keller ist über Jahre vollgestellt oder ein Haus muss für eine neue Nutzung frei werden. Wer vor einer Entrümpelung steht, sieht zunächst oft nur die Menge der Dinge. Hilfreicher ist eine einfache Reihenfolge: zuerst den Umfang erfassen, dann Persönliches sichern und über den übrigen Bestand entscheiden. Erst danach lässt Bild: Helena Jankovičová Kováčová / Pexels.comNeuer Brautmoden-Store in Aschaffenburg: Was Brautpaare am Bayerischen Untermain jetzt erwartetIn Aschaffenburg gibt es seit Kurzem eine neue Adresse für Brautmode: Hochzeitshaus Boos hat im Schwalbenrainweg seinen sechsten Store eröffnet. Brautkleider in den Größen 32 bis 60, Standesamtmode, Umstandsbrautmode und Hochzeitsanzüge gibt es hier unter einem Dach. Für Brautpaare aus der Region ist der Store eine zusätzliche Anlaufstelle – ein Detail zur Terminplanung sollten sie Bild: RDNE Stock project auf PexelsGrabmal auswählen: Diese Fragen sollten Angehörige vor dem Entwurf klärenEin Grabmal soll an einen Menschen erinnern und zugleich zu der Grabstätte passen, an der es steht. Angehörige denken dabei häufig zuerst an eine Form, einen Stein oder eine Inschrift. Für einen umsetzbaren Entwurf lohnt sich eine andere Reihenfolge: Zunächst müssen die Grabart und der konkrete Friedhof feststehen. Danach lassen sich die örtlichen Vorgaben prüfen Bild: Pam Patterson from PixabayReiseimpfungen rechtzeitig planen: Was Fernreisende aus Blomberg beachten solltenWer eine Fernreise plant, sollte sich spätestens sechs bis acht Wochen vor Abflug um den Impfschutz kümmern. Denn manche Impfungen benötigen mehrere Dosen im Abstand von Wochen, andere entfalten ihre volle Wirkung erst nach einiger Zeit. Wer erst kurz vor der Abreise handelt, riskiert einen unvollständigen Schutz oder muss die Reisepläne anpassen. Auch in Blomberg
expand_less