Würzburg: Stadt hält Klimakurs

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Die Stadt Würzburg schreitet auf ihrem Weg zur Klimaneutralität voran. Das zeigt der aktuelle Klimabericht, der jetzt vorgestellt worden ist.

Die Stadt will bis spätestens 2040 klimaneutral sein – bis dahin soll es also nahezu keine Treibhausgasemissionen mehr geben.

Allein zwischen 2019 und 2022 ist der Energieverbrauch um rund 13 Prozent gesunken, das ist mehr als sich die Stadt bis dahin eigentlich zum Ziel gesetzt hatte. Die Treibhausgasemissionen gingen um sieben Prozent zurück.

Grund sind unter anderem der steigende Anteil an erneuerbaren Energien wie Photovoltaik. Außerdem spart die Umrüstung der Straßenlaternen auf LED jährlich über 3.000 Tonnen CO2 ein. Ein besonders großer Schritt: Der Autoverkehr hat erstmals abgenommen – die Würzburger nutzen inzwischen vermehrt den ÖPNV oder das Fahrrad. In den letzten Jahren hat die Stadt in den Ausbau von Bus und Straba investiert, Carsharing-Angebote ausgebaut und außerdem E-Lastenräder zum Verleihen angeschafft.

Die Stadt hält also Klimakurs. Aber es gibt noch einiges zu tun. Unter anderem will sie die Wärmeversorgung klimafreundlich und zukunftsfest machen, indem sie sich von fossilen Brennstoffen abwendet. Auch der Ausbau der Straba-Linien ans Hubland und nach Grombühl stehen auf der Agenda, um noch mehr Menschen zum Umstieg auf die Öffis zu bewegen.

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