Unterfranken: Polizei und Rettungskräfte am Faschingswochenende im Einsatz

Die Narren in der Region haben das Faschingswochenende eingeläutet. Für viele heißt das: bunte Kostüme, gute Stimmung und ausgelassenes Feiern. Für Polizei und Rettungskräfte bedeutet es vor allem eines – jede Menge Arbeit.
Bei allen Faschingszügen in Unterfranken wird die Polizei präsent sein, besonders am Sonntag beim größten Umzug Süddeutschlands in Würzburg. Damit dort sicher gefeiert werden kann, wird die gesamte Zugstrecke abgesperrt. Auch der Rettungsdienst ist mit einem Großaufgebot im Einsatz: Über 70 ehrenamtliche Sanitäter stehen bereit. Jeder Notfall in der Innenstadt soll innerhalb von fünf Minuten erreicht werden.
Die Polizei appelliert außerdem an alle Feiernden, verantwortungsvoll zu bleiben. Gerade Jugendliche unterschätzen oft, wie viel Alkohol sie vertragen. Aber auch für Erwachsene gilt: Wer getrunken hat, lässt das Auto stehen. Alkohol am Steuer kann fatale Folgen haben.
Und noch etwas ist zu beachten: Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte sein Kostüm im Blick behalten. Große oder sperrige Verkleidungen können die Sicht oder Bewegungsfreiheit einschränken. Ist das Gesicht verdeckt oder die Sicht behindert, drohen Bußgelder.
Zudem warnt die Polizei vor sogenannten K.O.-Tropfen. Auch wenn es in Unterfranken bislang keine auffällige Häufung gibt, ist Vorsicht geboten. Getränke sollten am besten selbst von der Bedienung entgegengenommen und nicht unbeaufsichtigt stehen gelassen werden.