Jedes Jahr werden neue Statistiken über die Anzahl und den Ausgang von beruflichen Unfällen veröffentlicht. Die Tendenz zu schwerwiegenden Arbeitsunfällen ist dabei weiterhin steigend. Viele kleinere, jedoch bereits meldungspflichtige Zwischenfälle könnten jedoch mit der richtigen Schutzausrüstung weitestgehend vermieden werden. Woraus es dabei ankommt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Welche Schutzausrüstung wird benötigt?

Pauschal lässt sich diese Frage nur schwer beantworten. Es kommt ganz auf den ausgeübten Beruf und den damit verbundenen Risiken an. Gerade im Handwerk wird jedoch vieles bereits übergeordnet vom Gesetzgeber geregelt. So müssen Arbeitgeber für die Verfügbarkeit bestimmter Arbeitsschutz Ausrüstungen sorgen. Das klassische Beispiel dafür wären z.B. Sicherheitsschuhe, welche in nahezu jedem handwerklichen Beruf verpflichtend getragen werden müssen. Je nach Risiko in der täglichen Arbeit gibt der Gesetzgeber hier eine bestimmte Sicherheitsklasse vor, welche die eingesetzten Sicherheitsschuhe erfüllen müssen. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Einsatz von Atemschutzmasken, wenn beispielsweise mit Chemikalien oder Lacken gearbeitet werden muss. Doch auch darüber hinaus können Arbeitgeber vieles unternehmen, um die Arbeitssicherheit ihrer Mitarbeiter zu verbessern. Regelmäßig neue Arbeitshandschuhe, geeignete Schutzkleidung (wie Arbeitshosen und Arbeitsjacken), Bauhelme, Mundschutz und viele weitere Hilfen, sollte der Arbeitgeber den Arbeitnehmern ohne Kostenbeteiligung zur Verfügung stellen. Auch wenn es nicht zwingend vom Gesetzgeber vorgeschrieben wird, tut man gut daran vermehrte Arbeitsunfälle zu vermeiden. Schließlich senkt dies unter Umständen auch die Anzahl der Krankheitstage erheblich.

Warum kommt es noch so oft zu Arbeitsunfällen?

In vielen Fällen ist es gar nicht das Fehlen von geeigneter Schutzausrüstung, sondern eher der zu lapidare Umgang mit dieser. Gerade im Handwerk zählt der Leitgedanke „Zeit ist Geld“ sehr oft und geht häufig auf Kosten der Gesundheit der Mitarbeiter vor. Mal schnell auf die Baustelle und Materialien abliefern, auf die Schnelle das Auto beladen ohne die Ladung zu sichern, weil die Fahrt ohnehin recht kurz ist oder alleine das Gerüst erklimmen, da in der Regel nichts schief geht. Diese Beispiele sind oft der Ursprung von Arbeitsunfällen die leicht hätten vermieden werden können. Auch wenn man die Baustelle nur kurz betritt, können sich spitze Gegenstände spielend leicht durch einen normalen Schuh bohren. Ein Sicherheitsschuh hätte dies vermieden. Auch die Ladungssicherung im Auto sollte mit geeigneten Spanngurten geregelt werden – Ganz egal wie kurz die Fahrt auch ist. Oft stellt sich heraus, dass gerade dieser lapidare Umgang mit dem Thema „Arbeitssicherheit“ und „Arbeitsschutz“ aufgrund von einer gewissen Zeitersparnis Grund für viele kleine und auch schwere Arbeitsunfälle ist.
Auch hier liegt es in den Händen des Arbeitgebers regelmäßig Aufklärungsarbeit zu leisten, auf die Gefahren hinzuweisen und genügend hochwertiges Equipment zum Thema Arbeitsschutz bereitzustellen.

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