Unterfranken: Hoher Bedarf an Ersatzlehrkräften

Unterrichten ohne Ausbildung? – Die Grund- und Mittelschulen in Unterfranken sind stark auf die Hilfe von Ersatzlehrkräften, also nicht regulär ausgebildete Pädagogen, angewiesen. Das kritisiert der Unterfränkischen Lehrerverband ULLV. Seiner Schätzung nach arbeiten aktuell etwa 400 Ersatzlehrkräfte an den Grund- und Mittelschulen in der Region – das sind knapp zehn Prozent der gesamten Lehrkräfte an diesen Schulen.
Im Vergleich zum letzten Jahr werden in diesem Schuljahr zwar etwas weniger Ersatzlehrkräfte gebraucht. Wegen Krankheitsfällen und Ausfällen durch Mutterschutz wächst der Bedarf aber weiterhin. Dies teilte der Unterfränkische Lehrerverband (ULLV) auf Anfrage mit. Besonders viele Lehrkräfte werden dabei in den musikalisch-technischen Fächern sowie Gestaltung und Soziales gebraucht.
Vor allem in den unterfränkischen Mittelschulen wäre der Unterricht ohne Ersatzlehrkräfte nicht möglich, so der ULLV.