Unterfranken: IHK hoffe auf Merz-Reise nach China

Bundeskanzler Friedrich Merz bricht am Dienstag zu einer mehrtägigen Reise nach China auf, im Zentrum steht die Handelspolitik. Eine Reise, die die IHK Würzburg-Schweinfurt gespannt beobachtet, denn China baue aktuell seine Position auf den Weltmärkten deutlich aus.
Aus der Region importieren aktuell 155 Unternehmen aus China, knapp 230 liefern Waren dorthin. Weitere 31 Firmen haben eine eigene Niederlassung in China. Besonders die Bereiche Maschinenbau, Automotive und Chemie haben enge Verbindungen.
Einerseits biete das Erstarken Chinas auf dem Weltmarkt nach Einschätzung der IHK Würzburg deutschen Unternehmen Chancen, beispielsweise durch technologischen Fortschritt. Gleichzeitig stellten beispielsweise staatliche Eingriffe oder ungleiche Wettbewerbsbedingungen Risiken von chinesischer Seite aus dar. Gleichzeitig gebe es eine erhebliche Abhängigkeit von China, beispielsweise von seltenen Erden.
In Summe geht es nach Ansicht der IHK in Würzburg um eine realistische Neubewertung des China-Geschäfts und der Risiken. Dazu gehöre auch, sich bei Lieferketten breiter aufzustellen, um unabhängiger von China zu werden.