Unterfranken: Streusalzverbrauch schon jetzt viel höher als zuletzt

Die Räum- und Streudienste in der Region haben schon jetzt vielerorts mehr Salz verbraucht als im gesamten letzten Winter. Die Straßenmeisterei Würzburg beispielsweise ist für rund 340 Kilometer Bundes-, Staats- und Kreisstraßen verantwortlich. Im vergangenen, milden Winter wurden etwa 900 Tonnen Salz verbraucht, im Jahr davor 1.400 Tonnen. Im aktuellen sind es schon jetzt bereits 1.300 Tonnen an Salz bzw Salzlösung, die auf die Straßen gebracht wurden. Auch in den Straßenmeistereien Kitzingen, Lohr und Ochsenfurt zeigt sich ein ähnliches Bild.
Allein die Straßenmeisterei Würzburg hatte zu Winterbeginn rund 1.200 Tonnen Salz eingelagert. Sobald Salz verbraucht wird, wird direkt nachbestellt. In diesem Winter waren es bislang rund 1.500 Tonnen. Sie wurden zwar noch nicht vollständig geliefert, weil bundesweit die Nachfrage aktuell sehr hoch ist. Es wird dennoch aber kontinuierlich Salz nachgeliefert, wenn auch in kleineren Mengen. Der Winterdienst sei zu jeder Zeit aber gewährleistet gewesen.
In den kommenden Tagen soll sich die Wetterlage zudem entspannen. Damit wird auch der Verbrauch von Streusalz deutlich nachlassen.