Literatursalon

in einem Monat in Kunst & Kultur

In diesem an drei Abenden stattfindenden Literatursalon wird alte und neue Literatur gelesen und anschließend gemeinsam diskutiert und interpretiert, gelobt oder kritisiert. Im Zentrum der Treffen stehen das Gespräch über die individuellen Lektüreerfahrungen sowie die Erweiterung und Bereicherung der je eigenen Rezeption im Austausch mit anderen Lesenden.

Im ersten Salon ist der für Preis der Leipziger Buchpresse 2021 nominierte Roman „Daheim“ von Judith Hermann Gegenstand der Diskussion. Die Verlagsankündigung charakterisiert das Buch folgendermaßen:

Judith Hermann erzählt in ihrem neuen Roman »Daheim« von einem Aufbruch: Eine alte Welt geht verloren und eine neue entsteht. Sie hat ihr früheres Leben hinter sich gelassen, ist ans Meer gezogen, in ein Haus für sich. Ihrem Ex-Mann schreibt sie kleine Briefe, in denen sie erzählt, wie es ihr geht, in diesem neuen Leben im Norden. Sie schließt vorsichtige Freundschaften, versucht eine Affaire, fragt sich, ob sie heimisch werden könnte oder ob sie weiterziehen soll. Judith Hermann erzählt von einer Frau, die vieles hinter sich lässt, Widerstandskraft entwickelt und in der intensiven Landschaft an der Küste eine andere wird. Sie erzählt von der Erinnerung. Und von der Geschichte des Augenblicks, in dem das Leben sich teilt, eine alte Welt verlorengeht und eine neue entsteht. Sie sind hierzu herzlich eingeladen.

Referentin

Dr. Isabel Fraas

Literaturwissenschaftlerin, Universität Würzburg

Veranstaltungsort
Burkardushaus
Am Bruderhof 1, 97070 Würzburg

Termin
24.11.2021 | 12.01.2022
jeweils 19.00 - 20.30 Uhr

Anmeldeschluss: Mi. 06.10.2021

Kosten
15,00 €, ermäßigt 10,00 € für alle drei Termine

Anmeldung: www.domschule-wuerzburg.de