Würzburg: Eigene Verkehrsüberwachung seit 40 Jahren

Sie schreiben Knöllchen und blitzen seit einigen Jahren auch Raser. Vor 40 Jahren hat die Stadt Würzburg damit begonnen, den Verkehr selbst zu überwachen.
Dass die Kontrollen wirken, zeigt sich unter anderem bei den Temposündern: 2017 waren noch etwa elf Prozent aller Fahrer zu schnell unterwegs, im vergangenen Jahr waren es nur noch vier Prozent. Das mache Würzburgs Straßen insgesamt sicherer, so das Fazit.
Im letzten Jahr wurden insgesamt rund 160.000 Knöllchen verteilt – rund 90 Prozent davon waren kleinere Verstöße, in zehn Prozent wurden höhere Bußgelder fällig. Mit der Verkehrsüberwachung hat die Stadt im letzten Jahr rund vier Millionen Euro eingenommen.