Würzburg: Forschung und Vorsorge bei Krebs besonders wichtig

Es betrifft Millionen von Menschen – direkt oder indirekt: Fast jeder kennt jemanden, der an Krebs erkrankt ist. Am Dienstag ist Weltkrebstag. Er soll darauf aufmerksam machen, wie wichtig Vorsorge und Forschung sind.
Auch das Würzburger Uniklinikum spielt in diesem Bereich eine zentrale Rolle. Besonders im Bereich Immuntherapie – einer der wirksamsten Krebstherapien – zählt der Standort zu den führenden Adressen.
Einfach gesagt soll das Immunsystem vom Patienten genutzt werden, um den Krebs zu bekämpfen, ohne gesunde Zellen dabei zu schädigen.
Am UKW werden jedes Jahr zahlreiche Krebspatinentinnen- und Patienten behandelt: 2024 waren es über 26.000 Menschen. Dabei steigen die Krankheitszahlen von Jahr zu Jahr an, weil die Menschen auch immer älter werden.
Gleichzeitig zeigt sich aber auch: Krebs ist längst kein Todesurteil mehr. Moderne Therapien und Vorsorgemaßnahmen sorgen dafür, dass immer mehr Betroffene die Erkrankung überleben. Prävention und Vorsorgeuntersuchungen bleiben dabei besonders wichtig.
Zum Hintergrund
Der Weltkrebstag findet bereits zum 26. Mal statt – in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam einzigartig“.
Deutschlandweit ist Krebs weiterhin die zweithäufigste Todesursache, obwohl das nicht so sein müsste, so auch Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach. Mittlerweile würden gesetzliche Krankenkassen ab einem bestimmten Alter auch Screenings für Brust-, Darm- oder Hautkrebs übernehmen.