Würzburg: Hitzesommer belastet Stadt deutlich

Der Hitzesommer hat die Stadt Würzburg stark belastet. Das geht aus einem Rückblick hervor, der am Mittwoch im Umwelt- und Energieausschuss vorgestellt wurde.
Die Durchschnittstemperatur lag in den Sommermonaten mit 22,1 Grad um 3,2 Grad über dem langjährigen Mittel. Gleichzeitig fiel vor allem im Juni und Juli deutlich weniger Regen als üblich. Die Zahl der Hitzetage, Tropennächte und sehr heißen Tage lag deutlich über den Durchschnittswerten.
Die Folge sind Schäden an Stadtbäumen und im Stadtwald – es gab zum Beispiel verstärkt Astbruch. Sinkende Grundwasserstände stellen eine steigende Belastung für die Wasserversorgung dar.
Künftig soll jährlich über die Entwicklung von Hitze, Trockenheit und Trinkwasserverfügbarkeit berichtet werden, um das Bewusstsein für den Klimawandel in der Stadt zu schärfen.