Würzburg: Josef Schuster würdigt Margot Friedländer

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Foto: Margot Friedländer Stiftung

Sie gehört zu den bekanntesten Zeitzeugen der Judenverfolgung im Nationalsozialismus – am Freitag ist die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer im Alter von 103 Jahren gestorben. Ihr Tod erfüllt viele mit Trauer. Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster aus Würzburg, würdigte Friedländer als mutige und starke Frau.

Sie habe das Menschsein zu ihrem zentralen Anliegen gemacht. Laut Schuster war Friedländer nicht nur eine mahnende Stimme unserer Zeit, sondern besaß auch die Gabe, stets das Beste in ihrem Gegenüber zu sehen.

Friedländer überlebte als einzige ihrer direkten Familie den Holocaust. Sie wanderte in die USA aus und kehrte im hohen Alter in ihre Heimat Berlin zurück.

Seither engagierte sie sich intensiv für Erinnerung und Demokratie sowie gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung. Unter anderem erzählte sie ihre Geschichte regelmäßig in Schulen.

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