Der Streit um echte Grabsteine im Freizeitland Geiselwind beschäftigt die Justiz auch weiterhin. Die Staatsanwaltschaft hat Berufung gegen das Urteil des Kitzinger Amtsgerichts eingelegt und fordert eine höhere Strafe. Das Gericht hatte den 34-jährigen Betreiber verwarnt und zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro verurteilt. Hintergrund: Im vergangenen Jahr entdeckte eine 13-Jährige den Grabstein ihres Opas vor dem Horrorhaus im Freizeitland Geiselwind – der Betreiber hatte die Inschriften nicht entfernt. Das war auch bei mindestens sieben weiteren Grabsteinen der Fall. Der 34-Jährige musste sich daher wegen Verunglimpfung Verstorbener vor Gericht verantworten.



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